Winterspiele in Pyeongchang

Jubel-Empfang für deutsche Olympia-Helden in der Heimat

26.02.2018, Hessen, Frankfurt am Main: Athleten stehen nach der Landung der Lufthansa-Maschine LH713 mit mehr als 150 Sportlern, Trainern und Funktionären an Bord mit einem Transparent mit der Aufschrift "Team Deutschland kommt an" auf dem Rollfeld. Foto: Arne Dedert
1 von 5
26.02.2018, Hessen, Frankfurt am Main: Athleten stehen nach der Landung der Lufthansa-Maschine LH713 mit mehr als 150 Sportlern, Trainern und Funktionären an Bord mit einem Transparent mit der Aufschrift "Team Deutschland kommt an" auf dem Rollfeld. Foto: Arne Dedert
Bei der Landung des Flugzeugs mit dem deutschen Olympiateam an Bord wird eine Deutschlandfahne aus dem Cockpit gehalten. Foto: Boris Roessler
2 von 5
Bei der Landung des Flugzeugs mit dem deutschen Olympiateam an Bord wird eine Deutschlandfahne aus dem Cockpit gehalten. Foto: Boris Roessler
Mit ihren Medaillen um den Hals gehen die deutschen Athleten über das Rollfeld. Foto: Arne Dedert
3 von 5
Mit ihren Medaillen um den Hals gehen die deutschen Athleten über das Rollfeld. Foto: Arne Dedert
Auf dem Flughafen von Frankfurt am Main werden die deutschen Olympia-Helden begeistert von Fans begrüßt. Foto: Arne Dedert
4 von 5
Auf dem Flughafen von Frankfurt am Main werden die deutschen Olympia-Helden begeistert von Fans begrüßt. Foto: Arne Dedert
Eishockey-Nationalspier Christian Ehrhoff (r) wird in Frankfurt von seiner Familie begrüßt. Foto: Arne Dedert
5 von 5
Eishockey-Nationalspier Christian Ehrhoff (r) wird in Frankfurt von seiner Familie begrüßt. Foto: Arne Dedert

Die deutsche Olympia-Mannschaft ist zurück in der Heimat. Am Frankfurter Flughafen wird ein Großteil der erfolgreichen Athleten gebührend empfangen.

Frankfurt/Main (dpa) - Fahnenträger Christian Ehrhoff schloss Töchterchen Olivia in die Arme, Biathlon-Königin Laura Dahlmeier freute sich auf zwei, drei Tage Ruhe: Nach einer stimmungsvollen Willkommensparty in der Heimat fiel die Anspannung bei den deutschen Olympia-Helden allmählich ab.

"Solch ein Aufmarsch ist schon speziell. Das erleben wir nicht alle Tage, deshalb genießen wir es", sagte Eishockeyspieler Marcel Goc mit der Silbermedaille um den Hals zum herzlichen Empfang durch hunderte Fans, Freunde und Familienangehörige im Frankfurter Flughafen-Center. Und Bob-Olympiasiegerin Mariama Jamanka ergänzte: "Das ist der Wahnsinn!"

Trotz eines verspäteten Abfluges aus Südkorea setzte die Boeing 747 mit mehr als der Hälfte des deutschen Teams, das in Pyeongchang mit 31 Medaillen (14 Gold, 10 Silber, 7 Bronze) für das beste Ergebnis seit der Wiedervereinigung gesorgt hatte, am Montag pünktlich um 16.41 Uhr in Frankfurt auf. "Es ist schön, wieder nach Hause zu kommen", sagte die mit zweimal Gold und einmal Bronze dekorierte Dahlmeier.

Nach einer wilden Abschluss-Party im Deutschen Haus (Goc: "Wir haben die Sau rausgelassen") holten die müden deutschen Medaillensammler auf dem Rückflug etwas Schlaf nach. "Zuerst war es recht ruhig, weil alle noch mit den Nachwehen der Feierlichkeiten zu tun hatten", berichtete Eric Frenzel, der in der Nordischen Kombination zweimal Gold und einmal Bronze gewann. Später habe an Bord "eine grandiose Stimmung" geherrscht.

Ehe sich das Team Deutschland in alle Himmelsrichtungen verteilte, richtete DOSB-Präsident Alfons Hörmann noch einmal Dankesworte an die Athleten und Betreuer. "Wir empfinden Freude, Stolz und Genuss. Wir haben die deutsche Hymne in Südkorea so oft gehört wie nie zuvor bei Olympischen Winterspielen. Und wir haben 61 Sportler, die mit Medaillen dekoriert zurückgekehrt sind. Das ist ein Allzeitrekord", lobte Hörmann. "Wir waren gute Botschafter für Deutschland."

Nach dem Highlight kehrt nun wieder der Alltag ein - für die Eishockey-Wundermannschaft in der DEL sogar schon am Mittwoch. "Das ist natürlich ein straffer Plan. Es bleibt nur ein Tag mit der Familie", sagte Ehrhoff, der bei der Abschlussfeier am Sonntag die deutsche Fahne getragen hatte.

Im Deutschen Olympischen Sportbund will man ebenfalls sofort wieder die Ärmel hochkrempeln. "Wir haben die Weichen zu stellen, dass wir auch künftig solche Erfolgskapitel schreiben können", betonte Hörmann. "Ohne die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen, wird es nicht möglich sein, weiter an der Weltspitze mitzumischen."

Andere Olympia-Helden werden die nächsten Tage dagegen nutzen, um ihre Erfolge nachwirken zu lassen. "Ich habe den Olympiasieg immer noch nicht richtig realisiert", sagte Paarläuferin Aljona Savchenko über ihr Eiskunstlauf-Gold mit Bruno Massot. "Aber es kommt langsam."

Team Deutschland

Das könnte Sie auch interessieren

Bruchhausen-Vilsen bei der „Grünen Woche“ in Berlin

Bruchhausen-Vilsen war Partner-Kommune vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser auf der Messe „Grüne Woche“ in Berlin. Sie ist die …
Bruchhausen-Vilsen bei der „Grünen Woche“ in Berlin

Bremer Sixdays - Fotos vom Montag

Das Publikum der Sixdays hat am Montag bis in die Morgenstunden gefeiert. So servierte DJ Toddy wieder beliebte Hits - Musik von Helene Fischer war …
Bremer Sixdays - Fotos vom Montag

Selbstversuch im Bauchtanz: Der mit dem Bauch tanzt

Bis er soweit ist wie Salma Hayek oder Mata Hari, wird er noch lange üben müssen: Unser Redakteur Lars Warnecke wagte sich bei der Scheeßeler Gruppe …
Selbstversuch im Bauchtanz: Der mit dem Bauch tanzt

Fotostrecke: Mützen-Alarm beim Werder-Training am Dienstag

Mützen-Alarm beim Werder-Training am Dienstag! Bei frostigen Temperaturen begannen die Grün-Weißen am Nachmittag mit der Vorbereitung auf das erste …
Fotostrecke: Mützen-Alarm beim Werder-Training am Dienstag

Meistgelesene Artikel

Federer muss kämpfen, Nadal souverän: Legenden marschieren in dritte Runde

Federer muss kämpfen, Nadal souverän: Legenden marschieren in dritte Runde

Los Angeles Rams dank krasser Schiri-Fehlentscheidung im Super Bowl - Zitter-Sieg der Patriots

Los Angeles Rams dank krasser Schiri-Fehlentscheidung im Super Bowl - Zitter-Sieg der Patriots

Siege in Generationsduellen: Nadal und Federer im Achtelfinale

Siege in Generationsduellen: Nadal und Federer im Achtelfinale

Machtdemonstration am Geburtstag: Kerber stürmt ins Achtelfinale der Australian Open

Machtdemonstration am Geburtstag: Kerber stürmt ins Achtelfinale der Australian Open

Kommentare