DVV-Männer besiegen Polen - im Halbfinale gegen Russland

Deutschlands Sebastian Schwarz und Tim Broshog jubeln nach einem Punktgewinn gegen Polen. Foto: Gregor Fischer
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Deutschlands Sebastian Schwarz und Tim Broshog jubeln nach einem Punktgewinn gegen Polen. Foto: Gregor Fischer
Die polnische Manschaft feiert einen Punktgewinn. Foto: Gregor Fischer
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Die polnische Manschaft feiert einen Punktgewinn. Foto: Gregor Fischer
Im ersten Durchgang zeigte sich Trainer Vital Heynen mit der Leistung der deutschen Volleyballer nicht zufrieden. Foto: Gregor Fischer
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Im ersten Durchgang zeigte sich Trainer Vital Heynen mit der Leistung der deutschen Volleyballer nicht zufrieden. Foto: Gregor Fischer
Denys Kaliberda schmettert einen Ball durch den polnischen Block. Foto: Gregor Fischer
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Denys Kaliberda schmettert einen Ball durch den polnischen Block. Foto: Gregor Fischer
Denys Kaliberda blockt einen Ball von Polens Bartosz Kurek. Foto: Gregor Fischer
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Denys Kaliberda blockt einen Ball von Polens Bartosz Kurek. Foto: Gregor Fischer
György Grozer (l) schmettert einen Ball über den polnischen Block. Foto: Gregor Fischer
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György Grozer (l) schmettert einen Ball über den polnischen Block. Foto: Gregor Fischer

Die deutschen Volleyballer marschieren ungeschlagen ins Halbfinale der Olympia-Qualifikation. Georg Grozer & Co. wollen nach dem Sieg gegen Weltmeister Polen nun Olympiasieger Russland auf dem Weg ins Endspiel ausschalten.

Berlin (dpa) - Mit einer B-Mannschaft haben die deutschen Volleyballer ihr letztes Gruppenspiel in der Olympia-Qualifikation gewonnen und treffen im Halbfinale auf Russland.

Das bereits für die Vorschlussrunde qualifizierte Team von Bundestrainer Vital Heynen bezwang nach einem Kräftemessen voller Personalrochaden Weltmeister Polen vor 7500 Zuschauern mit 3:2 (21:25, 25:17, 25:22, 20:25, 15:10). Nach dem ungeschlagenen Durchmarsch hofft der Belgier mit seinem ausgeruhten WM-Dritten um Star Georg Grozer auf einen Coup gegen den Olympiasieger.

Im zweiten Halbfinale am Samstag kämpfen Europameister Frankreich und Polen um den Einzug ins Endspiel. Nur der Turniersieger ist sicher in Rio dabei. Der Zweite und Dritte können sich noch über einen Wettbewerb in Japan ab Mitte Mai ein Ticket für Brasilien sichern.

"Ich wollte nicht, dass sich meine Spieler müde spielen", begründete Heynen seine Personalrochaden. "Es war abgesprochen, dass wir nach der ersten Halbzeit anfangen zu wechseln." Russland sei sein bevorzugter Kontrahent im Halbfinale, räumte der Belgier ein. "Wir wollten mit einem guten Gefühl ins Halbfinale", erklärte Zuspieler Patrick Steuerwald. "An unserem Ziel hat sich nichts geändert: Wir wollen direkt nach Rio kommen."

Vor der bei diesem Turnier bislang imposantesten Kulisse schenkten sich die beiden bereits für das Halbfinale qualifizierten Teams von Beginn an nichts. Die von ihren frenetischen Fans angetriebenen Polen boten im ersten Durchgang aber im Grunde eine fehlerlose Vorstellung. Der deutsche Angriff um einen zunächst blassen Grozer fand keine Mittel. Die polnische Annahme hingegen glänzte.

Erst gegen Ende von Durchgang eins konnten sich die Polen um den starken Mateusz Mika mit 22:17 etwas absetzen. Heynen wechselte in dieser Phase durch, eigene Fehler kosteten den ersten Abschnitt.

"Wir haben ja schon Erfahrung vor so vielen polnischen Fans zu spielen. Das wird sicher wieder ein schönes Spiel", hatte Libero Markus Steuerwald an das WM-Halbfinale 2014 in Kattowitz erinnert, das der Gastgeber mit 3:1 für sich entscheiden konnte. Vor den von rot-weißen Schals und Shirts bestimmten Rängen kamen die Deutschen im zweiten Satz besser ins Spiel. Der Block um Tim Broshog agierte stabiler und endlich fand auch Grozer seinen Rhythmus.

Gerade als der Star-Diagonalangreifer in Fahrt kam, nahm ihn Heynen raus. Kräfte schonen für das Halbfinale, lautete das Motto. Der belgische Coach setzte seine Wechsel-Arie fort, Denis Kaliberda und Lukas Kampa durften ihre Trainingsjacken anziehen. Auch sein Gegenüber Stéphane Antiga zog mit Personalumstellungen nach. Kurz nach einer 23:16-Führung war der Satzausgleich perfekt.

Heynen ließ Ersatzkräfte wie Tom Strohbach & Co. auf dem Feld, Antiga setzte wieder auf seine Start-Sechs. Der EM-Achte machte seine Sache in diesem verrückten Spiel jedoch weiter ausgezeichnet und ging mit 17:14 in Front. Simon Hirsch verwandelte dann den zweiten Satzball.

Während Kaliberda und seine geschonten Teamkollegen an der Seitenlinie schon Energieriegel knabberten und Energy-Drinks tranken, konnte die deutsche B-Mannschaft mit dem Weltmeister nicht mehr Schritt halten und gab den vierten Durchgang ab. Im letzten Satz waren Heynens Männer aber wieder voll da.

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