WM-Generalprobe

DEB-Team müht sich zu 4:3 gegen Südkorea

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Das DEB-Team holte nur einen knappen 4:3-Sieg gegen Südkorea. Foto: Claus Fisker/Ritzau Sxanpix Foto/AP

Deutschlands Eishockey-Cracks haben die WM-Generalprobe gegen Südkorea gewonnen. Viele Spieler dürfte man nach dem knappen 4:3 gegen den Außenseiter bei der WM in Dänemark nicht wiedersehen. Eine Woche vor dem Start fehlen noch einige Leistungsträger.

Odense (dpa) - Deutschlands Eishockey-Team benötigt für die WM noch Verstärkung. Eine Woche vor dem Turnierstart gewann der Olympia-Zweite um die NHL-Stars Leon Draisaitl und Dennis Seidenberg bei der WM-Generalprobe gegen Südkorea mit Ach und Krach 4:3 (0:0, 2:3, 2:0).

Der Kölner Sebastian Uvira (56. Minute) bescherte der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) im dänischen Odense den erst vierten Sieg im achten WM-Vorbereitungsspiel.

Gegen den mit etlichen eingebürgerten Nordamerikanern verstärkten Aufsteiger in die A-Gruppe lag das nach wie vor ohne viele Leistungsträger angetretene Team von Bundestrainer Marco Sturm bereits 1:3 zurück. Torhüter Timo Pielmeier sah bei mindestens einem Gegentreffer unglücklich aus, zudem spielte Deutschland in der Abwehr zu riskant.

Markus Eisenschmid (25.), Draisaitl (37.) und Yasin Ehliz (50.) schossen die übrigen deutschen Tore. Gefährlich wurde es lange Zeit nur dann, wenn die NHL-Profis Draisaitl von den Edmonton Oilers und Seidenberg von den New York Islanders auf dem Eis standen. Der 36 Jahre alte Seidenberg steuerte in seinem ersten Spiel für Deutschland in dieser Vorbereitung zwei Torvorlagen bei. Südkorea ist in diesem Jahr zum ersten Mal überhaupt bei einer A-WM dabei und am 9. Mai auch deutscher Vorrundengegner.

Das deutsche Team flog direkt nach dem Spiel am Freitag wieder zurück. Nach ein paar freien Tagen geht es am 1. Mai mit dem endgültigen WM-Kader dann zurück nach Dänemark, wo der WM-Gastgeber am 4. Mai erster deutscher Gegner ist. Im Aufgebot wird es bis dahin noch einen größeren Umbruch geben.

Neben Verteidiger Korbinian Holzer aus Anaheim, der dann als dritter NHL-Spieler dazukommt, stehen erst in der folgenden Woche etliche Spieler vom deutschen Meister EHC Red Bull München und vom Vize-Champion Eisbären Berlin zur Verfügung. Zumindest ein NHL-Spieler dürfte zudem im WM-Verlauf noch dazustoßen. In den Playoffs stehen sich derzeit Torhüter Philipp Grubauer (Washington) und Stürmer Tom Kühnhackl (Pittsburgh) im direkten Duell gegenüber.

Nach aktuellem Stand muss Sturm bei der WM auf elf Silbermedaillengewinner von Pyeongchang verzichten. Unter anderem die langjährigen Führungsspieler Christian Ehrhoff, Marcel Goc und Patrick Reimer hatten ihre internationalen Karrieren nach Olympia beendet.

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