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Die Deutschland-Tour mit zahlreichen Rad-Stars startet

Der Sieger auf der ersten Etappe der Deutschland Tour darf sich das Rote Trikot des Spitzenreiters überziehen. Foto: Bernd Thissen
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Der Sieger auf der ersten Etappe der Deutschland Tour darf sich das Rote Trikot des Spitzenreiters überziehen. Foto: Bernd Thissen

Jetzt geht's los! Die Deutschland-Tour 2019 startet in Hannover - und bietet den Sprintern um Pascal Ackermann die erste Chance. Wer in  Halberstadt gewinnt, übernimmt auch gleich die Gesamtführung.

Hannover (dpa) - Die Jagd nach dem Roten Trikot beginnt! Auf der ersten Etappe der Deutschland-Tour 2019 haben vor allem die Sprinter gute Chancen, sich die erste Gesamtführung der Rundfahrt zu sichern.

Die 167 Kilometer von Hannover nach Halberstadt sind nicht allzu schwer, die einzige Bergwertung gibt es schon rund 80 Kilometer vor dem Ziel. Bei der Vorstellung vor dem Neuen Rathaus in Hannover ließen sich Frankreichs Tour-Held Julian Alaphilippe, Emanuel  Buchmann und Co. am Mittwoch schon einmal feiern.

DIE ETAPPE: "Jede Etappe ist wie ein Klassiker angelegt", verspricht der Sportliche Leiter Fabian Wegmann vor dem Auftakt der Deutschland-Tour. Von Hannover nach Halberstadt haben es der Tour-de-France-Vierte Buchmann und seine Kollegen aber mit einer eher einfachen Klassiker-Etappe zu tun. Der Anstieg zum Sternplatz ist zwar 2,8 Kilometer lang und durchschnittlich 6,4 Prozent steil, muss aber schon weit vor dem Zielstrich im Harz erklommen werden.

DIE FAVORITEN: Ihre Chance dürften hier vor allem die Männer mit der größten Endgeschwindigkeit wittern. Der australische Sprint-Turbo Caleb Ewan (Lotto-Soudal) dürfte ebenso gute Chancen haben wie der Deutsche Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe), der beim Giro d'Italia auf sich aufmerksam machte. Die Sprinter-Teams dürften sich deshalb mühen, das Feld rechtzeitig vor Halberstadt wieder zusammenzuführen.

DIE DEUTSCHEN: Neben Ackermann sollte das Profil auch dem 37 Jahre alten Routinier André Greipel liegen. Der "Gorilla", wie Greipel genannt wird, hat bei der Tour de France in den Sprints enttäuscht und peilt nun einen Tagessieg an. Nicht zu unterschätzen ist Nils Politt, der im Vorjahr Gesamtrang zwei belegte und mit seinem mutigen Fahrstil und beherzten Attacken auch diesmal ins Risiko gehen dürfte.

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