Sieg gegen Larghetti

Boxen: Huck Rekordweltmeister im Cruisergewicht

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Marco Huck bezwang am Samstag Herausforderer Mirko Larghetti nach zwölf Runden nach Punkten. 

Halle/Westfalen - Profiboxer Marco Huck bleibt WBO-Weltmeister im Cruisergewicht. Der 29 Jahre alte Wahl-Berliner bezwang am Samstag Herausforderer Mirko Larghetti aus Italien.

Update vom 30. März 2017: Box-Fans aufgepasst! Am 1. April kommt es in der Dortmunder Westfalenhalle zum Duell zwischen Box-Weltmeister Marco Huck und Mairis Briedis. Wir erklären Ihnen, wie Sie den Kampf live im TV und Live-Stream verfolgen können.  

Update vom 26. Februar 2016: Der entthronte WBO-Weltmeister Marco Huck nimmt einen neuen Anlauf in Richtung WM-Titel. Am Samstag boxt Huck in Halle (NRW) gegen den Briten Ola Afolabi um den Titel des weniger bedeutenden Verbandes IBO im Cruisergewicht. Wir haben bereits zusammengefasst, wie Sie den Kampf Marco Huck gegen Ola Afolabi live im TV und im Live-Stream sehen können.

Profiboxer Marco Huck hat seinen Weltmeistertitel im Cruisergewicht nach Version der WBO erfolgreich verteidigt und damit den Rekord des Briten Johnny Nelson eingestellt. Der 29-Jährige besiegte am Samstagabend im Gerry-Weber-Stadion in Halle/Westfalen den italienischen Herausforderer Mirko Larghetti einstimmig nach Punkten, mit dem Schlussgong war der Gegner zudem zu Boden gegangen. Durch seine 13. erfolgreiche Titelverteidigung zog Huck mit Nelson gleich, der zwischen 1999 und 2006 ebenfalls in 13 WM-Kämpfen unbesiegt geblieben war.

„Der Mann hat mir alles abverlangt“, sagte Huck nach dem Kampf: „Ich ziehe meinen Hut vor seiner Leistung. Aber wenn man nach oben will, muss man die Besten schlagen.“

Huck feierte in seinem 41. Profikampf den 38. Sieg (zwei Niederlagen/ein Unentschieden) und brachte dem zwei Jahre älteren Larghetti in dessen 22. Fight die erste Niederlage bei (21 Siege). Für Huck könnte es der letzte Auftritt im Cruisergewicht gewesen sein. Im Vorfeld des Kampfes hatte der gebürtige Serbe über fehlende Konkurrenz in seiner Gewichtsklasse geklagt und einen zeitnahen Wechsel ins Schwergewicht angekündigt. Am Samstagabend wollte er sich nicht weiter zu seinen Plänen äußern. „Ich will den Kampf jetzt feiern und entspannen, dann kann es weitergehen“, sagte Huck.

Bereits im Februar 2012 hatte Huck einen Anlauf in der Königsklasse gewagt, doch nach der höchst umstrittenen Punktniederlage gegen den Russen Alexander Powetkin kehrte er zumindest vorläufig wieder ins Cruisergewicht zurück.

SID/dpa

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