Bilderbuch-Abschied für Bryant - Obama: "Große Nacht"

Nach dem Spiel sagte Kobe Bryant "Good Bye". Foto: Mike Nelson
1 von 5
Nach dem Spiel sagte Kobe Bryant "Good Bye". Foto: Mike Nelson
Kobe Bryant (l) war in seinem letzten Spiel nicht zu stoppen. Foto: Mike Nelson
2 von 5
Kobe Bryant (l) war in seinem letzten Spiel nicht zu stoppen. Foto: Mike Nelson
Die Golden State Warriors siegten zum 73. Mal in der regulären Saison. Foto: Monica M. Davey
3 von 5
Die Golden State Warriors siegten zum 73. Mal in der regulären Saison. Foto: Monica M. Davey
Warriors-Star Stephen Curry traf in dieser Saison als erster Spieler über 400. Mal aus der Distanz. Foto: John G. Mabanglo
4 von 5
Warriors-Star Stephen Curry traf in dieser Saison als erster Spieler über 400. Mal aus der Distanz. Foto: John G. Mabanglo
Dirk Nowitzki (r) und Co. verloren zum Abschluss der regulären Saison. Foto: Larry W. Smith
5 von 5
Dirk Nowitzki (r) und Co. verloren zum Abschluss der regulären Saison. Foto: Larry W. Smith

Am Abend der großen Emotionen in der NBA verabschiedet sich Kobe Bryant mit einer Gala in den Ruhestand. Auch Dirk Nowitzki schwärmt vom langjährigen Rivalen. Und dann brechen die Golden State Warriors auch noch einen historischen Rekord von Michael Jordan & Co.

Los Angeles (dpa) - Mit dem hollywoodreifen Ende seiner Karriere überstrahlte Kobe Bryant sogar den historischen NBA-Siegrekord der Golden State Warriors.

An einem Abend der großen Emotionen in der Hochglanz-Liga verabschiedete sich der Superstar der Los Angeles Lakers mit einer 60-Punkte-Gala von der Basketball-Bühne. Als Bryant nach dem 101:96-Sieg seiner Los Angeles Lakers über die Utah Jazz die Ovationen der Promi-Fans Jack Nicholson oder David Beckham genoss, holten sich die Warriors parallel eine schier unglaubliche Bestmarke.

Der Meister feierte zum Abschluss der Hauptrunde den 73. Saisonsieg - und entthronte damit die legendären Chicago Bulls. Das Team um Ikone Michael Jordan hatte 1995/96 mit 72:10-Erfolgen die bislang beste Bilanz aufgestellt. "Eine große Nacht des Basketballs", schwärmte selbst US-Präsident Barack Obama.

Zudem kassierten Dirk Nowitzki und Dennis Schröder Niederlagen vor der K.o.-Runde - und stehen nun mit ihren Teams vor kniffligen Playoff-Aufgaben. Die wichtigsten Geschehnisse der NBA im Überblick:

BILDERBUCH-ABSCHIED: Es wirkte wie das Drehbuch eines gefühlsduseligen Streifens aus der kalifornischen Traumfabrik. Mit letzter Energie führte der 37-Jährige die Lakers nach langem Rückstand doch noch zum Sieg, stellte mit 60 Zählern eine Saison-Bestmarke auf und ließ sich im goldenen Konfettiregen feiern. Selbst Hollywood-Star Nicholson sprang an der Seitenlinie wie ein Kleinkind auf und riss beide Arme in die Höhe.

"Wie viele Kinder können sagen, dass sie für ihr Lieblingsteam spielen und ihre ganze Karriere dort verbringen durften", schwärmte Bryant, der fünf Meistertitel gewann. "Du kannst diese Story nicht besser schreiben." In einem Einspieler auf dem Videowürfel huldigten Weggefährten dem prägenden Akteur einer Generation und drittbesten Werfer der NBA-Geschichte. "Kobe, Glückwunsch zu einer unglaublichen Karriere. Es war mir ein Vergnügen, dich spielen zu sehen und gegen dich anzutreten", sagte Nowitzki und twitterte: "Talent, Leidenschaft, Hingabe, Killer-Instinkt. Er hatte alles."

SIEG-REKORD: Auch Bryant beobachtete an seinem großen Tag die Rekordjagd der Warriors. "Es war eine großartige Nacht in der Basketball-Geschichte. Wenn du darüber nachdenkst - 73 Siege sind einfach unglaublich", sagte der zweimalige Olympiasieger.

Im letzten Spiel vor den Playoffs zeigte Warriors-Superstar Stephen Curry beim 125:104 über die Memphis Grizzlies eine Top-Vorstellung. Der wertvollste Spieler der vergangenen Saison erzielte 46 Punkte und versenkte zehn Dreipunktewürfe. Damit traf Curry in dieser Spielzeit 402 Versuche aus der Distanz - kein anderer Profi der NBA-Geschichte hat bislang nur die Marke von 300 erfolgreichen Dreiern geschafft. "Die Jagd auf den Rekord hat unseren Fokus aufrechterhalten. Wir waren schon im Playoff-Modus", sagte Curry. "Die letzten zwei Wochen waren physisch sehr anstrengend."

PLAYOFF-RENNEN: Nowitzki und seine Dallas Mavericks gehen in der ersten Runde der NBA-Playoffs einem Duell mit dem Erzrivalen San Antonio Spurs aus dem Weg. Die Texaner bleiben auch nach der 91:96-Niederlage gegen die Spurs zum Abschluss der Hauptrunde auf Rang sechs der Western Conference und treffen von Samstag an in der K.o.-Runde auf die Oklahoma City Thunder. Gegen das Team von Kevin Durant schieden Nowitzki & Co. bereits vor vier Jahren in den Playoffs aus und sind nun auch Außenseiter.

Auch die Atlanta Hawks um Nationalspieler Dennis Schröder verloren zum Abschluss der regulären Saison und bekommen es in den Playoffs mit den Boston Celtics zu tun.

Statistiken von Kobe Bryant

Nowitzki-Tweet

Atemberaubender Sonnenuntergang: Das sind die schönsten Leserfotos

Der Sonnenuntergang am Donnerstagabend war in der Region atemberaubend schön. Leuchtende Farben waren am Himmel zu sehen. Wir haben unsere User bei …
Atemberaubender Sonnenuntergang: Das sind die schönsten Leserfotos

Werder-Training am Donnerstag

Jaroslav Drobny ist wieder voll belastbar und konnte am Donnerstag das Mannschaftstraining vom SV Werder absolvieren. Zlatko Junuzovic muss hingegen …
Werder-Training am Donnerstag

Verden: Tanz macht Schule 

Insgesamt über 100 Schüler tummelten sich gleich zweimal auf der Stadthallenbühne in Verden und haben Hunderte Zuschauer zum Staunen und Lachen aber …
Verden: Tanz macht Schule 

Theater von Lehrern für Schüler in Bruchhausen-Vilsen

Theater von Lehrern für Schüler im Forum Bruchhausen-Vilsen: Sichtlich gespannt saßen die Grundschüler im bis auf den letzten Platz gefüllten Forum, …
Theater von Lehrern für Schüler in Bruchhausen-Vilsen

Meistgelesene Artikel

Quarterback Brady alleinige Nummer eins der NFL

Quarterback Brady alleinige Nummer eins der NFL

Ehemaliger NFL-Profi Salaam tot aufgefunden

Ehemaliger NFL-Profi Salaam tot aufgefunden

Becker kann sich Engagement als Frauen-Trainer vorstellen

Becker kann sich Engagement als Frauen-Trainer vorstellen

Boris Becker im Interview: So war das mit Djokovic

Boris Becker im Interview: So war das mit Djokovic