Kvitova im Finale geschlagen

Osaka triumphiert bei Australian Open und übernimmt Weltranglistenspitze

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Die neue Nummer eins der Welt: Naomi Osaka hat die Australian Open gewonnen.

Naomi Osaka hat nicht nur die Australian Open gewonnen, sondern sich zugleich Platz eins der Weltrangliste gesichert. Ihre Finalgegnerin Petra Kvitova macht im Ranking ebenfalls einen Sprung.

Melbourne - Naomi Osaka hat als erste Japanerin die Australian Open in Melbourne gewonnen. Die 21-Jährige setzte sich in einem dramatischen Finale gegen die Tschechin Petra Kvitova (28) 7:6 (7:2), 5:7, 6:4 durch und übernimmt am Montag die Führung in der Weltrangliste. Vor vier Monaten hatte Osaka bei den US Open ihren ersten Grand-Slam-Titel gewonnen, sie ist damit die erste Spielerin seit Serena Williams (USA) im Jahr 2015, die bei zwei Majors in Folge triumphiert hat.

Schon beim Stand von 5:3 im zweiten Satz hatte Osaka drei Matchbälle, doch ihr versagten die Nerven. Kvitova stemmte sich zudem gegen die Niederlage und hatte durchaus Chancen auf ihren dritten Grand-Slam-Titel nach den Erfolgen in Wimbledon 2011 und 2014. Doch Osaka fing sich und verwandelte nach 2:27 Stunden ihren fünften Matchball.

Vergeblich gebrüllt: Petra Kvitova musste sich Naomi Osaka beugen.

Kvitova rückt auf Platz zwei der Weltrangliste hinter Osaka

Für den Erfolg kassierte sie 4,1 Millionen Australische Dollar (ca. 2,56 Millionen Euro). Kvitova rückt auf Platz zwei des WTA-Rankings vor und darf sich mit 2,05 Millionen AUD trösten. Die deutsche Hoffnungsträgerin Angelique Kerber (32) war bereits im Achtelfinale ausgeschieden.

Osaka löst die Rumänin Simona Halep ab und ist damit die jüngste Spielerin an der Spitze seit Caroline Wozniacki (Dänemark), die 2010 im Alter von 20 Jahren auf den Tennisthron geklettert war. Vor einem Jahr stand Osaka noch auf Platz 72 der Weltrangliste.

An der Seite ihres Trainers Sascha Bajin gelang ihr eine Entwicklung im Eiltempo. Der in München aufgewachsene Bajin (34) war vor seinen Engagement in Osakas Team Hittingpartner von Serena Williams, Wiktoria Asarenka (Weißrussland) und Wozniacki. 2018 wurde er von der WTA zum Trainer des Jahres gewählt.

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sid

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