Asarenka stoppt Kerber - Federer sinnt auf Revanche

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Erneut hatte die Weltranglistenerste Viktoria Asarenka gegen Angelique Kerber (r.) die Überhand.

Indian Wells - Auch Angelique Kerber konnte die Weltranglistenerste Wiktoria Asarenka auf dem Weg zum möglichen Rekord nicht stoppen. Bei den Herren kommt es zum Gigantenduell.

Auch Angelique Kerber konnte die Weltranglistenerste Wiktoria Asarenka auf dem Weg zum möglichen Rekord nicht stoppen. Die Kielerin musste sich der Australian-Open-Gewinnerin im Halbfinale des WTA-Turniers im kalifornischen Indian Wells trotz harter Gegenwehr mit 4:6, 3:6 geschlagen geben. Die 23 Jahre alte Weißrussin schraubte damit ihre Saisonbilanz im Jahr 2012 auf nunmehr 22:0-Siege. Dies ist der beste Start auf der WTA-Tour seit 1997. Damals wurde die Schweizerin Martina Hingis sogar erst nach 37 Erfolgen erstmals gestoppt.

Asarenka, die im Achtelfinale Julia Görges aus Bad Oldesloe ausgeschaltet hatte, trifft im Finale in einer Neuauflage des Melbourne-Endspiels auf die Russin Maria Scharapowa, die im Halbfinale gegen Ana Ivanovic beim Stand von 6:4, 0:1 von der Aufgabe der an der Hüfte verletzten Serbin profitierte. Was Scharapowa im Match gegen Asarenka blühen könnte, weiß sie seit dem Aufeinandertreffen in down under. Dort hatte Asarenka im „Stöhn-Duell“ mit 6:3, 6:0 triumphiert.

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Seien Sie froh, dass diese Fotostrecke keinen Ton hat - aber dafür ganz viel Foto: So stöhn ist das Damentennis! © Getty
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Hier sehen Sie die Queen des lauten Schreis: Maria Scharapowa. © Getty
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Die schöne Russin bringt es auf unfassbare 101 Dezibel. Das entspricht einer lauten Motorsäge und liegt knapp unter der Schmerzgrenze - für manche ihrer Gegnerinnen auch deutlich darüber. © Getty
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Bei so viel Geschrei geraten die spielerischen Fähigkeiten Scharapowas fast in den Hintergrund. © Getty
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Doch sie ist bei weitem nicht die einzige Spielerin, die grunzt, schreit oder stöhnt. © Getty
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Dinara Safina, die Schwester von Marat Safin, unterstrich ihre Schläge oft mit einem Ä-Ton. © Getty
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Ääääääääh! © Getty
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Auch Elena Dementieva gab gern Laute von sich, die vor allem männliche Fans grübeln ließen © Getty
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Obacht, gleich kommt's! © Getty
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Die Sache mit dem Stöhnen hat übrigens nicht zwangsläufig etwas mit Extrakraft zu tun. © Getty
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Denn auch bei wahren Kraftpaketen wie den Williams-Schwestern, hier Venus, geht es lautstark zur Sache © Getty
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Serena steht ihrer Schwester auch da in nichts nach. © Getty
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Duelle unter den Schwestern sind ein wahrer Ohrenschmaus. © Getty
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Andrea Petkovic (l.) kann nicht nur gut tanzen, nein, ... © Getty
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... vor ihren Siegen gibt sie lautstark alles! © Getty
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Auch Victoria Azarenka konnte glatt als Sirene durchgehen. © Getty
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Das hier war allerdings ein Jubelschrei. © Getty
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Michelle Larcher de Brito schlug sie alle! Zwar nicht im Tennis, sondern im Schreien. © Getty
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Mit 109 Dezibel war sie die lauteste Spielerin von allen. © Getty
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Und wer hat's erfunden? Hier sehen Sie die Mutter des Stöhnens, Monica Seles. © Getty
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Schon in ihren Duellen mit Steffi Graf ging sie deutschen Zuschauern damals gehörig auf den Zeiger. © Getty
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Kommen wir zu den tieferen Tonlagen. © Getty
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Francesca Schiavones Urschreie waren deutlich tiefer als die der Konkurrenz. © Getty
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Und jetzt kommen wir zu den ganz tiefen Tönen. Denn wer denkt, dass nur Frauen stöhnen, liegt falsch. © Getty
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Die weltbesten Männer tun's auch, zum Beispiel Novak Djokovic. © Getty
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Oder Rafael Nadal, der seine Schläge ebenfalls akustisch untermalt © Getty
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Genau so! Roger Federer ist übrigens mucksmäuschenstill. © Getty
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Auch bei den Männern gibt es zwei Ur-Stöhner. © Getty
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Jimmy Connors ... © Getty
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... und Andre Agassi. © Getty
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Bei ihm beschwerten sich die Gegner Ende der 80er-Jahre als Erstes, aber noch immer gibt es keine Lautstärkeregeln. Und so bleibt das Gestöhne ein Teil des Tennis! Nur auf den Tribünen gilt weiterhin: Quiet, please! © Getty

Angelique Kerber war gegen die derzeit weltbeste Spielerin allerdings lange nicht so unterlegen. „Ich hatte einige Chancen, aber sie ist eine großartige Spielerin, die in diesen Momenten sehr gut agiert. Und ich war dann vielleicht ein bisschen zu defensiv“, sagte Kerber nach ihrem siebten Halbfinale in den letzten elf Turnieren. Diese Konstanz wird Kerber als Lohn am Montag erstmals in die Top 15 führen.

Wiktoria Asarenka meinte nach dem ersten direkten Duell anerkennend über ihre deutsche Konkurrentin: „Ich bin sehr beeindruckt, wie Angelique gespielt hat. Wir haben noch nicht gegeneinander auf dem Platz gestanden, daher war alles neu für mich. Sie hat exzellentes Tennis gespielt. Sie hat mich extrem gefordert.“

Freuen dürfen sich die Fans in Indian Wells auch auf ein weiteres Duell - bei den Herren. Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer stellte seine glänzende Saisonform erneut unter Beweis und zog mühelos ins Halbfinale ein. Der Grand-Slam-Rekordgewinner setzte sich im Viertelfinale gegen Juan Martin del Potro mit 6:3, 6:2 durch.

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Im Halbfinale kommt es zum Gigantenduell mit dem Dauerivalen Rafael Nadal, der in seinem Viertelfinale allerdings wesentlich mehr Mühe hatte als Federer. Der Spanier musste 2:40 Stunden kämpfen, ehe der 4:6, 7:5, 6:4-Sieg gegen den ungesetzten David Nalbandian (Argentinien) perfekt war. Der 25 Jahre alte Mallorquiner sprach nach der Partie von „einem schwierigen Match“, richtete den Fokus aber schnell auf das 28. Duell mit Federer.

„Gegen Roger zu spielen, ist immer etwas ganz Besonderes, weil ich wahrscheinlich gegen den Besten der Geschichte spiele“, sagte Nadal nach seinem Einzug in die Vorschlussrunde. Im letzten Aufeinandertreffen der beiden Superstars behielt der Spanier die Oberhand: Im Halbfinale der Australian Open siegte Nadal in einem hochklassigen Match mit 6:7, 6:2, 7:6, 6:4 und führt im direkten Duell mit dem Major-Rekordgewinner mit 18:9 Erfolgen.

Federer allerdings befindet sich derzeit in Top-Form. Der 30-Jährige ging in dieser Saison erst zweimal als Verlierer vom Platz und gewann zuletzt die Turniere in Rotterdam und Dubai. Auch gegen del Potro machte der „FedExpress“ kurzen Prozess, schlug 13 Asse und nahm dem an Position neun gesetzen Argentinier dreimal das Service ab. „Das war ein großartiges Match“, sagte Federer nach der Partie. Im zweiten Halbfinale des mit 5,536 Millionen Dollar dotierten Turniers treffen der Weltranglistenerste Novak Djokovic (Serbien/Nr. 1) und Lokalmatador John Isner (11) aufeinander.

sid

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