Nach Pleite gegen Gilberto Ramirez

Ex-Weltmeister Abraham will 2017 wieder um WM boxen

+
Arthur Abraham verlor gegen Gilberto Ramirez.

Hamburg - Der entthronte Boxweltmeister Arthur Abraham möchte im nächsten Jahr wieder um die WM boxen.

Zunächst bestreitet Arthur Abraham am 23. Juli einen Aufbaukampf. Im nächsten Jahr will er nach Informationen von Bild am Sonntag den Sieger des Kampfes Tyron Zeuge (Berlin) gegen den italienischen Titelverteidiger Giovanni de Carolis herausfordern. Es geht um den WM-Gürtel der WBA im Supermittelgewicht. „Ich komme zurück, zu 100 Prozent“, sagte er.

Abraham will weiterhin mit Trainer Ulli Wegner zusammenarbeiten. „Ich kann nicht ohne ihn. Obwohl er ein sehr anstrengender Trainer ist. Es gibt nur sehr wenige Momente in der Vorbereitung auf den Kampf, in denen er mir nicht auf die Nerven geht“, sagte Abraham der Zeitung. Wegner entgegnete: „Das war in Amerika Arbeitsverweigerung, und wenn er sich nicht grundlegend ändert, werde ich Arthur nicht mehr trainieren. Dabei bleibe ich.“

Abraham hatte vor zwei Wochen in Las Vegas seinen WBO-Titel gegen den Mexikaner Gilberto Ramirez einstimmig nach Punkten verloren. Der Berliner präsentierte sich in dem Kampf erstaunlich schwach.

dpa

Mehr zum Thema:

Zwei Siege bis zum EM-Halbfinale: DHB-Ladies glänzen

Zwei Siege bis zum EM-Halbfinale: DHB-Ladies glänzen

Istanbul: 38 Tote und viele Verletzte

Istanbul: 38 Tote und viele Verletzte

Luftangriffe vertreiben IS wieder aus Palmyra

Luftangriffe vertreiben IS wieder aus Palmyra

Terror in Istanbul: Zahl der Todesopfer steigt auf 38

Terror in Istanbul: Zahl der Todesopfer steigt auf 38

Meistgelesene Artikel

Quarterback Brady alleinige Nummer eins der NFL

Quarterback Brady alleinige Nummer eins der NFL

Ehemaliger NFL-Profi Salaam tot aufgefunden

Ehemaliger NFL-Profi Salaam tot aufgefunden

Becker kann sich Engagement als Frauen-Trainer vorstellen

Becker kann sich Engagement als Frauen-Trainer vorstellen

Boris Becker im Interview: So war das mit Djokovic

Boris Becker im Interview: So war das mit Djokovic

Kommentare