Armstrong bewusstlos beim Mountainbiken

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Lance Armstrong auf ungewohntem Terrain

Maui - Der siebenmalige Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong hat am Sonntag bei einem Sturz mit dem Mountainbike während der Triathlon-Cross-WM auf Hawaii kurzzeitig das Bewusstsein verloren.

Offenbar waren die Anstrengung und über 30 Grad Hitze Ursache des Zwischenfalls. Der 40-Jährige stieg aber anschließend wieder auf sein Rad und kam am Ende als 23. ins Ziel.

Die Gewinner der Tour de France seit 1989

Die Gewinner der Tour de France seit 1989

1989: Greg LeMond (USA, auf dem ersten Platz stehend) © Getty Images
1990: Greg LeMond (USA) © Getty Images
1991: Miguel Indurain (Spanien) © Getty Images
1992: Miguel Indurain (Spanien) © Getty Images
1993: Miguel Indurain (Spanien) © Getty Images
1994: Miguel Indurain (Spanien) © Getty Images
1995: Miguel Indurain (Spanien) © Getty Images
1996: Bjarne Riis (Dänemark) Riis gab später zu, gedopt zu haben . Die Disqualifikation ist nicht möglich, da die Verwendung von Doping nach acht Jahren verjährt. Die Organisatoren der Tour de France hatte Riis zunächst aus ihrer Siegerliste gestrichen. Mittlerweile wird er dort wieder geführt. © Getty Images
1997: Jan Ullrich (Deutschland) © Getty Images
1998: Marco Pantani (Italien) © Getty Images
1999: Lance Armstrong (USA) © Getty Images
2000: Lance Armstrong (USA) © Getty Images
2001: Lance Armstrong (USA) © Getty Images
2002: Lance Armstrong (USA) © Getty Images
2003: Lance Armstrong (USA) © Getty Images
2004: Lance Armstrong (USA) © Getty Images
2005: Lance Armstrong (USA) © Getty Images
2006: Floyd Landis (USA). Landis wurde aber am 21. September 2007 der Titel aberkannt. Er war positiv auf Testosteron getestet worden. © Getty Images
Dafür wurde Oscar Pereiro nachträglich zum Gewinner der Tour de France 2006 erklärt. © Getty Images
2007: Alberto Contador (Spanien) © Getty Images
2008: Carlos Sastre (Spanien) © Getty Images
2009: Alberto Contador (Spanien) © Getty Images
2010: Alberto Contador (Spanien) © dpa
2011: Cadel Evans (Australien) © ap
2012: Bradley Wiggins (Großbritannien) © ap

Mit seiner Zeit von 2:36:59 Stunden lag Armstrong mehr als dreieinhalb Minuten hinter Jan Frodeno. Der Triathlon-Olympiasieger aus Saarbrücken beendete den Wettkampf nach 2:33:20 Stunden auf dem zwölften Platz. Der Sieg ging an den Österreicher Michael Weiss (2: 27:33).

„Noch nie bin ich so hart auf meinen Kopf gestürzt. Ich stand eine Weile neben mir und habe versucht, mich an meinen eigenen Namen zu erinnern“, sagte der ehemalige Radprofi Armstrong der Washington Post. „Ich kann mich nicht erinnern, wann mir zuletzt ein Helm zu Bruch gegangen ist“, schrieb Armstrong bei Twitter.

Dennoch kämpfte er sich nach 1500 m Meeresschwimmen und 31 Kilometer Mountainbikefahren auch noch durch den 11-km-Lauf mit 1000 m Höhendifferenz.

SID

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