Nach Rassismus-Skandal

Clippers: Ex-Microsoft-Chef bietet zwei Milliarden

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Ex-Microsoft-Chef Steve Ballmer will die LA Clippers kaufen.

Los Angeles - Der Ex-Microsoft-Chef Steve Ballmer soll neuer Besitzer der LA Clippers werden. Im Raum steht ein Kaufpreis von zwei Milliarden US-Dollar - doch Donald Sterling muss dem Deal noch zustimmen.

Der frühere Microsoft-Chef Steve Ballmer soll neuer Besitzer des amerikanischen Basketball-Teams Los Angeles Clippers werden. Auf die Rekordsumme von 2 Milliarden US-Dollar (rund 1,5 Milliarden Euro) hat sich Shelly Sterling mit dem 58-Jährigen geeinigt. Ihr Ehemann Donald Sterling muss dem Deal allerdings noch zustimmen. Der 50-Prozent-Anteilseigner ist wegen des Rassismus-Skandals in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA lebenslang gesperrt worden.

Ballmer werde „ein wunderbarer Besitzer“ sein, teilte Shelly Sterling am Donnerstagabend (Ortszeit) mit. Sie betonte, die Verhandlungen und die Vereinbarung mit der Befugnis des „The Sterling Family Trust“ geführt zu haben. Hingegen teilte der Anwalt ihres getrennt lebenden Gatten, Bobby Samini, mit: „Sterling verkauft das Team nicht. Das ist seine Position.“

NBA erwartet Unterlagen von Shelly Sterling

Die NBA teilte am Freitag mit, dass das zuständige Liga-Komitee die Entwicklungen in einer Telefonkonferenz diskutiert habe. Man erwarte nun die notwendigen Unterlagen von Shelly Sterling. Es bleibe vorerst bei einem geplanten Treffen der NBA-Besitzer am 3. Juni.

Ballmer ist größter Microsoft-Einzelaktionär und Mitbegründer des weltweit größten Software-Unternehmens. Die bisherige Rekordsumme für einen NBA-Club liegt bei 550 Millionen US-Dollar, die Anfang des Jahres für die Milwaukee Bucks bezahlt wurden. Der 80 Jahre alte Donald Sterling hatte im April weltweit für Empörung gesorgt: In einem mitgeschnittenen Privattelefonat forderte er seine Freundin auf, sich bei Spielen nicht mit Dunkelhäutigen zu zeigen.

dpa

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