Wildeshauser Brüder holen bei Landeskurzbahnmeisterschaft sieben Medaillen

Zwei Titel für Mikkel Grotelüschen

Überzeugten bei der Landeskurzbahnmeisterschaft in Hannover: die Wildeshauser Thore Meyer (v.l.), Paul Wilke, Fynn und Mikkel Grotelüschen. Foto: Grotelüschen

Wildeshausen – Das Programm war straff. Bei der Landeskurzbahnmeisterschaft in Hannover absolvierte Mikkel Grotelüschen insgesamt acht Starts. Sein älterer Bruder Fynn sprang sogar neunmal in das 26 Grad warme Wasser des Stadionbades. Doch die hohe Belastung machte den beiden für die SG Region Oldenburg schwimmenden Wildeshausern ganz offensichtlich nichts aus – gemeinsam fischten sie nicht weniger als sieben Medaillen aus dem 25-Meter-Becken.

„Mikkel war am ersten Wettkampftag zuerst gar nicht richtig wach“, berichtete Vater und Trainer Wolfgang Grotelüschen. Doch dann drehte sein jüngerer Sohn im Jahrgang 2005 mächtig auf und sicherte sich die Titel über 200 Meter Rücken (2:19,29 Minuten) und 400 Meter Lagen (5:05,95). Hinzu kamen Silber über 200 Meter Lagen (2:24,66) und Bronze über 100 Meter Rücken (1:03,44). Über 100 Meter Lagen verpasste Mikkel Grotelüschen als Vierter nur knapp das Siegerpodest, steigerte seine Bestzeit dabei aber gleich um 1,64 Sekunden. „Fynn schwamm direkt auf der Nebenbahn. Die beiden haben sich ein gutes Battle geliefert. Wahrscheinlich ging es darum, wer abends das größere Stück Fleisch bekommt“, meinte Wolfgang Grotelüschen schmunzelnd.

Sein älterer Filius holte im Jahrgang 2002 dreimal Edelmetall, nämlich Silber über 200 Meter Lagen (2:20,22 Minuten) und 400 Meter Lagen (5:03,37) sowie Bronze über 200 Meter Schmetterling (2:20,88). „Wir haben einmal mehr erkannt, dass Brust Fynns Achillesferse ist. Gerade beim Beinschlag muss mehr kommen, damit er den Vorsprung von den ersten beiden Lagen wenigstens hält“, erklärte Wolfgang Grotelüschen.

Vom SV Wildeshausen hatten sich Paul Wilke, Thore Meyer und Piet-Ole Wulf für die Titelkämpfe qualifiziert. Letzterer konnte in der Landeshauptstadt jedoch krankheitsbedingt nicht starten.

Brustspezialist Thore Meyer (Jahrgang 2004) zeigte vor allem über 50 Meter in seinem Paradestil eine gute Leistung und steigerte seine Bestzeit von 34,90 auf 34,14 Sekunden. Über 400 Meter Lagen wurde Meyer Fünfter und verbesserte sich um fast eine Sekunde auf 5:39,02 Minuten. „Es wäre sogar noch mehr drin gewesen, denn Thore war die 400 Meter Lagen lange nicht geschwommen und ist da mit sehr viel Respekt rangegangen“, erläuterte Wolfgang Grotelüschen.

„Edelsprinter“ Paul Wilke (2001) bestätigte in 25,18 Sekunden über 50 Meter Freistil und 56,10 Sekunden über 100 Meter Freistil seine vorherigen Bestmarken. Über 50 Meter Schmetterling riskierte Wilke zu viel und wurde wegen eines Fehlstarts disqualifiziert.

„Unsere Arbeit hat gefruchtet“, stellte Wolfgang Grotelüschen fest. Er und sein Trainerkollege Marcus Schwoll waren mit den Leistungen ihrer Schützlinge sehr zufrieden.  mar

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Streiks in Frankreich gehen in neue Runde

Streiks in Frankreich gehen in neue Runde

Streiks in Frankreich gehen in neue Runde

Streiks in Frankreich gehen in neue Runde

Das Auto wird zum Abo-Modell

Das Auto wird zum Abo-Modell

Krawalle bei Protesten gegen Rentenreform in Frankreich

Krawalle bei Protesten gegen Rentenreform in Frankreich

Meistgelesene Artikel

„Vier Punkte müssen drin sein“

„Vier Punkte müssen drin sein“

Pech bleibt Müller-Rautenberg treu

Pech bleibt Müller-Rautenberg treu

TV Brettorf strapaziert Helmut Koletzeks Nervenkostüm

TV Brettorf strapaziert Helmut Koletzeks Nervenkostüm

Andreas Müller nimmt die Favoritenrolle an

Andreas Müller nimmt die Favoritenrolle an

Kommentare