Trainer des VfL Wildeshausen II sagt für neue Saison zu / Gros des Kaders bleibt

Zimmermanns Ja-Wort nach zehn Sekunden

Jetzt hofft er auf seine erste „komplette“ Saison mit dem VfL Wildeshausen II: Trainer-Routinier Georg Zimmermann sagte nach dem Abbruch der bisherigen Serie nun für die neue Spielzeit beim Kreisligisten zu.
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Jetzt hofft er auf seine erste „komplette“ Saison mit dem VfL Wildeshausen II: Trainer-Routinier Georg Zimmermann sagte nach dem Abbruch der bisherigen Serie nun für die neue Spielzeit beim Kreisligisten zu.

Wildeshausen – Georg Zimmermann kann sich noch gut an die Dauer des Gesprächs erinnern. „Zehn Sekunden“ habe der Trainer des VfL Wildeshausen II mit Matthias Ruhle gesprochen, dann war er sich mit dem Fußball-Abteilungsleiter des Kreisstadt-Clubs einig: Zimmermann geht also mit dem Kreisligisten in seine zweite Saison – und hofft, dass es nach dem Corona-bedingten Abbruch seiner Premieren-Serie für den VfL nun eine komplette Spielzeit wird.

Nur drei Punktspiele waren ihm mit der Landesliga-Reserve bis zum Lockdown Ende Oktober vergönnt. „In dieser Zeit hatte man ja keine Chance, sich zu disqualifizieren oder zu beweisen“, sagt der 67-Jährige scherzhaft über sein bisheriges Wirken. Auch ansonsten hatte er keine Bedenken, dass Ruhle die Zusammenarbeit mit ihm beenden wollen würde: „Im Vorfeld wurde ja immer mal wieder gesagt und geschrieben, dass ich weitermachen würde – aber besprochen hatten wir das nicht.“ Vor ein paar Tagen gab es dann besagte Unterredung – und der Harpstedter darf sich nun weiter der Kaderplanung widmen.

Verstärkung aus der eigenen A-Jugend

Die bisherigen Signale aus der Mannschaft seien positiv, schildert Zimmermann: „Nach der ersten Abfrage scheint es so, dass der Großteil bleiben will.“ Zwar gebe es noch „einen oder zwei Wackelkandidaten, die vielleicht noch auf Interesse eines anderen Vereins hoffen, aber in dieser kurzen Saison hatte ja keiner die Gelegenheit, so aufzuspielen, dass andere hellhörig werden.“

An Zugängen steht bisher „nur“ Hauke Glück fest – doch auf den Mittelfeldmann aus dem Wildeshauser Erstherren-Kader freut sich der VfL-Coach schon jetzt: „Normalerweise wäre ich vorsichtig, wenn jemand zu uns kommt, weil er kürzertreten will – denn auch wir sind eine ambitionierte Mannschaft“, stellt Zimmermann heraus. „Doch bei Hauke weiß ich, dass er eben immer noch ambitioniert ist.“

Darüber hinaus möchte der Übungsleiter drei oder vier Nachwuchsakteure einbauen, die der eigenen A-Jugend entwachsen sind. „Die hätte ich gern öfter beobachtet, aber das ging ja bekanntlich nicht“, verweist er wieder auf die abgebrochene Saison. Doch er vertraut dem Urteil von A-Junioren-Coach Selcuk Keyik. Und er verspricht: „Wir werden sie behutsam aufbauen.“

Team traf sich zum Training per „Zoom“

Gewissenhaft ging Zimmermann auch bei der Kontaktpflege mit dem bisherigen Personal vor. So ließ er die Zeit der inzwischen fast sechsmonatigen Zwangspause für die VfL-Zweite nicht tatenlos verstreichen, um den Draht zu den Spielern nicht abreißen zu lassen: Neben den wöchentlichen Sechs-Kilometer-Läufen, die die Fußballer bei freier Zeiteinteilung mit einer Lauf-App ableisten mussten, schaltete sich das Team ebenfalls einmal pro Woche per Internet zu einer Einheit zusammen. Neben den Kräftigungsübungen ging es Zimmermann auch darum, zu erfahren, wie eng die Bindung des Einzelnen zur Mannschaft ist: „Das war gut, wir hatten jedes Mal 14 bis 16 Leute, und die Jungs konnten dabei auch ein bisschen flachsen“, freute er sich über den Beitrag zur Moral in der Truppe. Eine Truppe, mit der er gern noch einige Zeit außerhalb der digitalen Treffen verbringen will: „Der Verein will auf dem Trainerposten der Zweiten jetzt mehr Konstanz haben als in den Jahren davor. Das war für mich natürlich schön zu hören.“

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