TV Dötlingen als einziges Team im Fußballkreis noch ohne Niederlage

Zimmermann werkelt an den Unschlagbaren

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Georg Zimmermann übernahm vor zweieinhalb Jahren das Zepter beim TV Dötlingen. Seitdem bastelt der Trainer akribisch an der Taktik seines Teams – mit Erfolg: Derzeit ist der TVD die offensiv- und defensivstärkste Mannschaft der 1. Kreisklasse. ·

Dötlingen - Von Daniel WiechertZwölf Siege in 15 Partien in der 1. Kreisklasse, dabei 57 Tore erzielt und sich selbst nur 14 Treffer eingefangen: Die Fußballer des TV Dötlingen um Trainer Georg Zimmermann sind das Team der Stunde im Kreis Oldenburger Land/Delmenhorst. Fakten genug, um mal zu schauen, wie Zimmermanns Erfolgsrezept aussieht.

„Wir waren letztes Jahr als Vierter in der Liga schon gut. Aber da unser Team extrem jung ist, ist der Lerneffekt noch immer groß“, sagt der Coach, der das einzige Team im Fußball-Kreis trainiert, das noch ungeschlagen in der Saison 2013/14 ist. Mit weniger als 21 Jahren im Mittel sind die Dötlinger wahrlich als Jungspunde zu bezeichnen. Doch sie beweisen derzeit Woche für Woche, dass Jugend und Abgeklärtheit kein Widerspruch in sich sein muss. „Ein bisschen Routine ist wirklich reingekommen“, sagt Zimmermann, „wir lassen nun nicht mehr sieben Chancen vorne liegen.“

Doch die im Schnitt mit 3,8 Toren pro Partie stärkste Offensive der 1. Kreisklasse ist nicht der einzige Grund, dass Dötlingens Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz bereits jetzt auf neun Punkte angewachsen ist. Die Defensive ist ein Bollwerk, fängt sich im Mittel nicht einmal ein Gegentor pro Spiel. Es macht sich jetzt bezahlt, dass Zimmermann direkt bei seinem Dienstantritt in Dötlingen vor zweieinhalb Jahren auf Viererkette umgestellt hatte. So greift mittlerweile ein Rädchen ins andere. „Wir verteidigen tatsächlich immer besser. Das liegt auch daran, dass wir mit Jonas Krumland jemanden in die Viererkette zurückgezogen haben, der extrem laufstark und dynamisch ist“, erklärt Zimmermann.

Doch nicht nur Krumland bringe diese Eigenschaften mit: „Als Trainer muss man immer das System spielen lassen, wofür die Spieler am meisten Potenzial mitbringen“, sagt der Erfolgstrainer. Da er extrem schnelle Akteure in seinen Reihen habe, sei es nur folgerichtig, „dass wir mit Viererkette agieren, um bei Ballgewinn auch schnell einen Mann mehr im Mittelfeld haben zu können“.

Wer mit Zimmermann redet, merkt schnell, dass er ein Tüftler ist, der immer einen Taktikpfeil mehr im Köcher haben will als der Gegner. Deshalb könnte auch bald eine neue Entwicklungsstufe gezündet werden. „Irgendwann werden wir auch mit Dreierkette agieren, aber das geht nicht gegen Teams, die enorm spielstark sind“, so Dötlingens Trainer. Ziel müsse es sein, immer variabler zu werden, um auch kurzfristig auf Taktiken des Gegners reagieren zu können.

Zimmermann bastelt also weiter intensiv am Aufstieg. „Vor der Saison wollten wir unter die ersten Drei kommen. Aber wenn wir jetzt nicht aufsteigen, wäre das angesichts des derzeit komfortablen Vorsprungs schon eine Enttäuschung. Wenn das Team noch länger zusammenbleibt, wird es schließlich noch besser.“

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