Trainer des VfL Wildeshausen II fordert 90 Minuten Kampf

Georg Zimmermann pfeift auf Raffinessen

Dötlingens Mittelfeldspieler Hendrik Sandkuhl holt zum Schuss aus.
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Rückschlag: Das Comeback von Dötlingens Mittelfeldspieler Hendrik Sandkuhl wird noch eine Weile auf sich warten lassen.

Landkreis – Ein Viertel der Saison in der Fußball-Kreisliga ist absolviert. An der Tabellenspitze haben sich – wie von vielen Szenekennern erwartet – der Harpstedter TB, der VfR Wardenburg und der TV Munderloh einsortiert. Das Trio ist noch ungeschlagen. Während Munderloh (in Stenum) und Wardenburg (in Falkenburg) lösbare Auswärtsaufgaben erledigen müssen, steht Spitzenreiter Harpstedt das knifflige Heimspiel gegen den Ahlhorner SV ins Haus.

TV Jahn – VfL Wildeshausen II (Freitag, 19.15 Uhr): Der TV Jahn war mit fünf Siegen aus den ersten fünf Spielen ebenfalls sehr gut aus den Startblöcken gekommen, ließ mit dem 2:2 gegen Ahlhorn und dem 2:4 gegen Dötlingen zuletzt aber zweimal Punkte liegen. „Auf Dauer sehe ich Jahn auch nicht ganz oben, sondern eher auf Platz fünf oder sechs“, sagt Wildeshausens Trainer Georg Zimmermann. Seine Crew hinkt mit sieben Zählern aus acht Partien als Zwölfter den eigenen Ansprüchen hinterher. Doch der 67-Jährige weiß, woran es liegt: an der extrem angespannten Personalsituation. „Wir quälen uns von Woche zu Woche und kriegen die Problematik nicht vom Tisch – das nervt tierisch“, sagt Zimmermann. Ans Einspielen der Mannschaft oder die Weiterentwicklung der jungen Akteure sei unter diesen Umständen nicht zu denken. Auch diesmal fehlen in Marcel Fiedler und Nico Krumdiek (beide Urlaub) wieder zwei Leistungsträger zusätzlich. Dafür springen Peter Schlüter und Matthias Hennig aus der Dritten ein. „Jahn wird sicherlich wieder mit langen Diagonalbällen auf Sean Gradtke operieren und versuchen, mit den schnellen Leuten über die Flügel zum Erfolg zu kommen“, ahnt Zimmermann. Gegen das Team seines Vor-Vor-Vor-Vorgängers Arend Arends seien „keine technischen und taktischen Raffinessen gefragt – wir müssen 90 Minuten kämpfen und sehen, was dabei rumkommt“.

Harpstedter TB – Ahlhorner SV (Freitag, 19.30 Uhr): Den hart erkämpften 2:1-Erfolg beim SV Achternmeer feierten die Harpstedter hinterher mit einem kleinen Grillfest, bei dem Ole Volkmer gebührend verabschiedet wurde. Der gerade erst von einer Knieverletzung genesene HTB-Youngster weilt seit Dienstag in den USA, wo er im Rahmen seiner Berufsausbildung ein Auslandsquartal absolviert. Mitte Dezember wird Volkmer in Harpstedt zurückerwartet. „Ich gönne Ole diese wichtige Erfahrung. Aber sportlich ist das für uns natürlich ein herber Verlust“, sagt HTB-Coach Marcus Metschulat. Da ihm ansonsten nur die verletzten Hendrik Glück und Lukas Brümmer fehlen, stehen ihm gegen den ASV nicht weniger als 21 Akteure zur Verfügung. Die Gäste um Trainer Liridon Stublla reisen als Tabellensechster an. „Ahlhorn ist stärker als es der Tabellenstand aussagt. Ich gehe davon aus, dass sie noch oben anklopfen werden“, sagt Metschulat. Auch deshalb dürfe sich seine Elf nicht wie in Achternmeer den Schneid abkaufen lassen. „Aber so wie wir Dienstag trainiert haben, bin ich überzeugt davon, dass wir uns anders präsentieren.“ Außerdem wollen die Mannen um HTB-Torjäger Niklas Fortmann ihrem Übungsleiter, der am Sonntag 45 wird, die Geburtstagsfeierlichkeiten nicht mit der ersten Saisonniederlage vermiesen.

TV Dötlingen – FC Huntlosen (Freitag, 20 Uhr): Ziemlich genau ein Jahr ist es her, da spielten die Huntloser mit dem TV Dötlingen auf ihrem Kunstrasen Katz’ und Maus. „Das war das schlechteste Spiel von uns, seit ich Trainer in Dötlingen bin“, erinnert sich Joachim Puchler nur ungern an die 1:4-Niederlage. Nach rumpeligem Start ist Puchlers Team mit zehn Punkten aus den vergangenen vier Partien inzwischen im Fahrwasser. Deshalb gibt es von dem 55-Jährigen auch „eine klare Ansage: Das Ding müssen wir gewinnen“. Dafür sollten seine Schützlinge aber „stabil stehen“ und dürfen sich „nicht so überlaufen lassen, wie beim letzten Mal“. Gerrit Schülers Adduktorenbeschwerden sind passé – er wird zumindest auf der Bank Platz nehmen. Nach abgebrummter Gelb-Rot-Sperre kehrt Bartosz Drozdowski an die Seite von Julian Eilers ins Abwehrzentrum zurück. Dagegen haben sich die Hoffnungen auf ein schnelles Comeback von Hendrik Sandkuhl vorerst zerschlagen. Der Mittelfeldspieler, der an einer Zyste im Knie laboriert, hat einen Rückschlag erlitten. „Das wird in der Hinrunde wohl nichts mehr werden“, fürchtet Puchler.

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