Zehn Mannschaften aus fünf Nationen kämpfen heute und morgen in Wardenburg um den IFA-Pokal

„Dann verlassen wir Deutschland“

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Sitzprobe: Das Helferteam testet die eigens installierte Tribüne.

Wardenburg - Im Landkreis Oldenburg grassiert wieder das Faustball-Fieber. Nach den deutschen Meisterschaften in Ahlhorn (Feld) und Oldenburg (Halle) wetteifern heute und morgen in Wardenburg zehn Mannschaften aus fünf Nationen um den IFA-Pokal.

Co-Ausrichter TV Brettorf, der mit dem Wardenburger TV gemeinsame Sache macht, gehört seit Jahren zur deutschen Spitze. Das Team aus der Gemeinde Dötlingen qualifizierte sich als Fünfter der letztjährigen Feld-DM für den Wettbewerb. In der Liga kommt die Mannschaft von Trainer Ralf Kreye nach anfänglichen Problemen immer besser in Fahrt. „Die Ergebnisse der letzten Spiele waren gut. Dennoch müssen wir an diesem Wochenende noch eine Schippe drauflegen, um vorne mitzumischen – schließlich spielen wir gegen die Besten der Besten“, sagt der in Wardenburg lebende Coach.

Kreyes Nahziel ist das Überstehen der Vorrunde. „Ich will am Sonnabend nicht um die Plätze sieben bis zehn spielen“, bekräftigte er. Dazu müssen seine Schützlinge nach der Gruppenphase einen der ersten drei Plätze belegen. Mit dem frischgebackenen österreichischen Meister FBC Askö Linz-Urfahr, dem TV Schweinfurt-Oberndorf und dem STV Oberentfelden aus der Schweiz haben die Brettorfer allerdings harte Konkurrenz. Ihr vierter Gruppengegner, FaC Zdechovice aus Tschechien, ist krasser Außenseiter.

Das Erreichen des Halbfinales wäre für Ralf Kreye „ein großer Erfolg“. Sollte sogar eine Medaille herausspringen, würde er „vor der Mannschaft einen Kniefall machen“. Und beim Gewinn des IFA-Pokals? , habe er seinem Kapitän Christian Kläner geantwortet, berichtet Kreye.

Die Brettorfer Lokalmatadore haben am Dienstag und Mittwoch auf der Sportanlage Am Everkamp trainiert, um sich mit den Platzverhältnissen vertraut zu machen. Mit dabei war auch Tobias Kläner, der wegen eines dicken Knies zuletzt in der Bundesliga pausiert hatte. Nach vorsichtigem Beginn gab der Schlagmann grünes Licht für einen Einsatz: „Es kann losgehen.“

Turnierbeginn ist heute um 13 Uhr. Mitausrichter Brettorf bestreitet seine erste Partie um 13.45 Uhr gegen Schweinfurt-Oberndorf. Morgen finden ab 10 Uhr die Qualifikationsspiele statt. Für 12.30 Uhr sind die Halbfinalmatches angesetzt. Das Endspiel ist für 16.15 Uhr geplant.

Neben dem sportlichen Spektakel gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Schminkstand und Hüpfburg für die Kinder. In der Wardenburger Sporthalle flimmert heute ab 18 Uhr zudem das WM-Viertelfinalspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Frankreich über die Leinwand. Auch für Verpflegung ist gesorgt: Es gibt frisch Gegrilltes, Salate und ein Kuchenbüfett.

Bereits seit Dienstag war das etwa 100-köpfige Helferteam im Einsatz, um Tribüne, Zelte, Getränkebuden und Grillplatz herzurichten. Nun ist alles bereit. „Wir freuen uns, dass es jetzt endlich losgeht“, sagt Torsten Büsselmann. Der Faustballabteilungsleiter des Wardenburger TV verspricht den Zuschauern „eine einmalige Veranstaltung“. Eintrittskarten gibt es noch an der Tageskasse.

eb/mar

www.ifacup.de

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