Youngsters triumphieren im Vereinsduell / Prütz gibt Comeback im VfL-Trikot

Bartelt heizt VfL-Oldies ein

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Fertigmachen zum Vereinsduell: die beiden Mannschaften des VfL Wildeshausen vor dem Derby in der Volleyball-Bezirksliga.

Wildeshausen - Jugendlicher Elan hat sich gegen Erfahrung und Routine durchgesetzt: Die Youngsters des VfL Wildeshausen II haben das erste Vereinsduell in der Volleyball-Bezirksliga gegen die Wildeshauser Oldies mit 3:1 gewonnen. Kleiner Trost für das erste Team: der vorangegangene 3:0-Erfolg über den SC Twistringen.

VfL Wildeshausen – SC Twistringen 3:0 (25:20, 25:18, 25:20): Die VfL-Routiniers agierten gegen die jungen Twistringer sehr konzentriert. Nach einem 4:7-Rückstand folgte eine Aufschlagserie von Christian Nowara zum 12:7. „Zu diesem Zweitpunkt hat bei uns einfach alles gestimmt“, freute sich Sven Rauschenberger, der während seiner langen Verletzungspause die Trainerrolle neben Carsten Kloster übernommen hat. Nach sicheren Annahmen gelang es Steller Mike Hendrich immer wieder, seine Angreifer gekonnt in Szene zu setzen. Außerdem überzeugten die Gastgeber durch gute Blockarbeit. Im dritten Satz feierte Jens-Uwe Prütz nach langer Pause sein Comeback im VfL-Trikot und glänzte als „Katze“ bei der Annahme. Nach einer Stunde war der Sieg unter Dach und Fach.

VfL Wildeshausen – VfL Wildeshausen 3:1 (15:25, 11:25, 25:22, 15:25): Mit dem Erfolg im Rücken legten die Oldies ein 7:3 vor. Doch nachdem sich die Zweitvertretung um Spielertrainer Frank Gravel gefunden hatte, konnten sie nur noch reagieren. Die Erste hatte nun große Probleme in der Annahme. Ihre schlecht vorbereiteten Angriffe konnten die Youngsters mühelos annehmen. Andreas Fortmann, Hauptangreifer der ersten Mannschaft, kam kaum noch durch.

Auf der anderen Seite spielte Frederik Bartelt seine Körperlänge und seine Schlagkraft nach Belieben aus, so dass es nach gerade einmal 30 Minuten bereits 2:0 für den Liga-Neuling hieß. Lediglich im dritten Durchgang konnten die Gastgeber ihren Gegner mit einigen gelungenen Blockaktionen kurz verunsichern und zu vermindertem Risiko zwingen.

Der vierte Satz verlief bis zum 13:13 ausgeglichen, ehe die „jungen Wilden“ wieder das Kommando übernahmen. Reihenweise brachte Frederik Bartelt jetzt über die Mitte seine Angriffe durch und brach damit den Widerstand der ersten Mannschaft. Frank Gravel freute sich über den erfrischenden, unbekümmerten Auftritt seines Teams.

Die Partie war außerdem ein Belastungstest für den Familienfrieden im Hause Schütte: Während Sohn Paul mit den Youngsters triumphierte, schlich Vater Johannes mit den Oldies als Verlierer vom Feld. Die Chance zur Revanche hat Schütte senior beim Rückspiel im Februar.

VfL Wildeshausen: Carsten Kloster, Bernd Fortmann, Johannes Schütte, Christoph Hülsmann, Mike Hendrich, Christian Nowara, Jens-Uwe Prütz, Andreas Fortmann, Horst Buchtmann, Sven Rauschenberger, Helge Mildes.

VfL Wildeshausen II: Eike Mildes, Jonas Boldt, Frank Gravel, Christoph Albers, Frederik Bartelt, Conrad Florian Kramer, Jannik Eggers, Marco Backhus, Paul Schütte.

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