Harpstedts Linksverteidiger trifft – und verletzt sich unmittelbar vor dem 1:2

Würdemanns „Horn“: Metschulat gibt Entwarnung

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Erst Torschütze, dann mit einer dicken Beule ins Krankenhaus: Markus Würdemann. ·

Harpstedt - Markus Würdemann war so etwas wie der tragische Held. Der Linksverteidiger des Fußball-Kreisligisten Harpstedter TB machte im Nachholspiel gegen den TuS Heidkrug eine starke Partie und erzielte nicht von ungefähr die frühe Führung. Der Abend endete für die Mannschaft des 30-Jährigen mit einer 1:2 (1:1)-Niederlage – und für ihn selbst im Krankenhaus.

Unmittelbar vor Heidkrugs Siegtor durch Kevin Nowag (90.+3) waren Markus Würdemann und sein Mannschaftskollege Mel Siegenthaler mit den Köpfen zusammen gerasselt. „Markus hat ein riesiges Horn, und ihm wurde schwarz vor Augen“, berichtete HTB- Coach Marcus Metschulat. Sicherheitshalber ließ sich Würdemann ärztlich untersuchen. „Aber es geht ihm gut“, gab Metschulat Entwarnung.

Stattdessen ärgerte sich Harpstedts Übungsleiter, dass Heidkrug nach dem Zusammenprall weiter spielte, obwohl Würdemann verletzt am Boden lag. „In der ersten Halbzeit haben wir den Ball in zwei aussichtsreichen Situationen ins Aus gespielt“, sah Metschulat das Fairplay mit Füßen getreten. Nicht die Pleite an sich schmerzte ihn. „Mich ärgert das Wie!“

Nach dem frühen 1:0 durch Markus Würdemann (2.) hätten Roman Seibel (5.) und Tobias Pelz (12.) erhöhen können. Stattdessen war Marcel Winkler zur Stelle und erzielte das 1:1, als die Harpstedter Abwehr nach einem Einwurf gepennt hatte (27.). Bis in die Nachspielzeit verhinderte HTB-Keeper Christoph Mädler mit einigen starken Paraden einen Rückstand.

„Die Jungs sollten gelernt haben, so lange weiterzuspielen, bis der Schiedsrichter pfeift – das wäre wichtiger als hier einen Punkt mitzunehmen“, sagte Marcus Metschulat. · mar

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