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Beim VfL Wildeshausen hat sich jetzt auch noch Fynn Theuser verletzt

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Von: Sven Marquart

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 Wildeshausens Youngster Fynn Theuser beim Aufwärmen.
Nächster Ausfall: VfL-Youngster Fynn Theuser hat sich verletzt. © Sven Marquart

Zu seiner aktiven Zeit war Marcel Bragula ein gefürchteter Mittelstürmer. Der 47-Jährige ist immer noch topfit. „Nur die Spritzigkeit fehlt ein bisschen“, sagt er und lacht. Es ist Galgenhumor. Denn wenn sich die Personalsituation des VfL Wildeshausen weiter so entwickelt, muss der Trainer des Fußball-Landesligisten wirklich bald ernsthaft über ein Comeback nachdenken.

Jüngste Hiobsbotschaft: Fynn Theuser hat sich beim 4:3-Erfolg der Wildeshauser A-Junioren bei der JSG Rechterfeld/Goldenstedt verletzt. Der VfL-Doppeltorschütze klagte über Schmerzen im Bein und konnte am Donnerstag nicht mit dem Landesliga-Team trainieren. „Womit haben wir das verdient?“, seufzt Bragula. Immerhin kehren Torhüter Janne Ole Kay und Defensivmann Mattes Hehr für die anstehende Aufstiegsrundenpartie beim SC Melle 03 (Sonntag, 15 Uhr) zurück. Auch Luke Berger könnte dabei sein, wenn er das Abschlusstraining schmerzfrei absolviert. „Und vielleicht können wir Robin Ramke noch irgendwie zusammenflicken“, sagt Bragula. Sicherheitshalber hat er Luca Stöver (A-Junioren) und Andreas Kari (U 23) mobilisiert.

Den SC Melle 03 hatte Bragula vor dem Saisonstart zum Kreis der Titelfavoriten gezählt. „Damit habe ich nicht verkehrt gelegen“, sieht er sich bestätigt. Der Spitzenreiter ist seiner Ansicht nach „die robusteste und zweikampfstärkste Mannschaft der Liga“. Sein Trainerkollege Roland Twyrdy, zu dem er ein gutes Verhältnis pflege, lasse in der Regel im 4-4-2 spielen: „Sie machen das Zentrum absolut dicht und haben auf den offensiven Außen ein Höllentempo. Vorne lauert Dennis Greiff als Zielspieler.“

Zu den Meller Leistungsträgern gehört auch Jan Lehmkuhl. Der Ex-Wildeshauser hat in der laufenden Saison bisher 14 Landesliga-Einsätze absolviert und dabei zwei Treffer erzielt. „Jan hat schon auf sämtlichen Positionen gespielt, und ich weiß, dass er in der Mannschaft ein hohes Standing besitzt“, sagt Bragula über seinen ehemaligen Spieler, mit dem er eng befreundet ist. Zuletzt sei Jan Lehmkuhl verletzt gewesen. „Er soll gegen uns aber spielen.“ Zum Duell mit seinem Zwillingsbruder wird es aber nicht kommen, da Wildeshausens Ole Lehmkuhl nach seiner Roten Karte im Spiel gegen Sparta Werlte noch einmal zusehen muss.

Wie der Großteil der Meller Mannschaft hat auch Jan Lehmkuhl bereits für die kommende Saison bei den 03ern zugesagt. Als erste Verstärkungen vermeldete der Aufstiegsaspirant am Donnerstag Mittelfeldspieler Tom Wedegärtner aus der eigenen U 19 sowie Abwehrspieler Mika Winkel aus der U 19 des VfL Osnabrück.

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