Fußball-Landesligist Wildeshausen setzt sich beim SV Turabdin Delmenhorst knapp mit 1:0 durch

Wollenberg-Verletzung überschattet Testspiel-Erfolg

Vergab die eine oder andere Großchance: Maximilian Seidel (beim Kopfball). Doch am Ende reichte es für ihn und seinen VfL Wildeshausen zum 1:0-Testspielerfolg über den Bezirksligisten SV Turabdin Delmenhorst.
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Vergab die eine oder andere Großchance: Maximilian Seidel (beim Kopfball). Doch am Ende reichte es für ihn und seinen VfL Wildeshausen zum 1:0-Testspielerfolg über den Bezirksligisten SV Turabdin Delmenhorst.

Nein, wirklich freuen konnte sich Marcel Bragula nicht. Zwar gewann der Trainer des Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen am Samstagvormittag sein Testspiel beim SV Turabdin Delmenhorst (Bezirksliga Weser-Ems) knapp mit 1:0 (0:0), doch am Ende stand die schwere Verletzung von Mittelfeldmann Daniel Wollenberg im Vordergrund.

Wildeshausen – „Daniel hat sich in der 20.Minute schwer verletzt. Das Ganze ist bei einem Pressschlag mit seinem Gegenspieler passiert“, berichtete Bargula: „Er wurde umgehend von seinem Vater mit dem Verdacht auf eine schwere Knieverletzung ins Wildeshauser Krankenhaus gefahren. Ich habe Daniel bisher noch nicht erreichen können. Jetzt müssen wir erst einmal das MRT abwarten. Dann wissen wir mehr.“ Damit ist Wollenberg nach Alexander Kupka und Timo Goldner bereits der dritte Schwerverletzte im Bragula-Team.

Und auch sonst standen die Vorzeichen nicht besonders gut, wie Bragula erklärte: „Beim Warmmachen hat sich dann auch noch Marco Nakelski eine Muskelzerrung zugezogen. So hatte ich am Ende nur 13 Spieler zur Verfügung.“ Mit dabei war diesmal auch A-Juniorenspieler Noah-Noel Richter. „Noah hat zuletzt mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Deswegen habe ich mich entschieden, ihn mitzunehmen“, sagte Wildeshausens Cheftrainer.

Trotz der ungünstigen Voraussetzungen sah Bragula ein Testspiel auf hohem Niveau: „Es war eine richtig gute Parte. Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt. Es ging richtig zur Sache, aber alles blieb fair.“ Die Anfangsphase gehörte eindeutig dem Team von Trainer Sven Apostel, der von 2016 bis 2018 spielender Co-Trainer unter Coach Bragula war. „Wir haben 15 Minuten gebraucht, um uns zu finden, danach haben wir dann die Kontrolle über das Spiel gehabt“, befand der VfL-Coach. Doch die erste Großchance hatte Turabdin (9.). Keeper Janne-Ole Kay war aber mit einer starken Parade zur Stelle. Danach hätten die Gäste in Führung gehen müssen. „Leider haben wir aber drei Großchancen liegen gelassen“, ärgerte sich Bragula. Weder Maximilian Seidel und Michael Eberle noch Jan Stubbmann behielten vor Delmenhorsts Schlussmann Jens Dekarski die Nerven.

Das änderte sich erst im zweiten Spielabschnitt. Mit einem satten Schuss aus gut 15 Metern besorgte Lucas Abel die verdiente Führung für die Gäste (62.). „In der zweiten Halbzeit haben wir richtig stark gespielt. Aber wieder die eine oder andere Großchance vergeben. Wichtig war aber, dass ich gesehen habe, dass wir trotz eines dezimierten Kaders in der Lage waren, gegen einen sehr guten Gegner bestehen zu können. Aber natürlich steht die Verletzung von Daniel Wollenberg über allem“, bilanzierte Bragula.

Für den VfL Wildeshausen geht es bereits am Dienstag (19.30 Uhr) mit dem Testspiel gegen Blau-Weiß Bümmerstede (Bezirksliga Weser-Ems) weiter.

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