TV Neerstedt muss erstligaerfahrenen Rückraumlinken der SG Neuenhaus/Uelsen stoppen

Wolken stellt 6:0-Abwehr gegen Wolterink

Können Kreisläufer Philipp Hollmann und der TV Neerstedt im Heimspiel gegen die SG Neuenhaus/Uelsen an die gute Leistung vom 28:18 über den TvdH Oldenburg anknüpfen? - Foto: Müller

Neerstedt - Am vergangenen Wochenende ist Handball-Verbandsligist TV Neerstedt beim 25:24 in Bramsche mit einem blauen Auge davon gekommen. Dass es nach der 21:18-Führung (48.) durch Malte Kasper noch einmal eng wurde, sei unnötig gewesen, blickt Björn Wolken zurück. „Fahrlässig“ seien seine Spieler mit ihren Chancen umgegangen, meint der Trainer des Tabellendritten. Vor den letzten beiden Heimspielen des Jahres gegen die SG Neuenhaus/Uelsen an diesem Sonnabend, 19.30 Uhr, und den TuS Haren am 8. Dezember fordert Wolken zwei weitere Siege.

Dreh- und Angelpunkt bei der SG Neuenhaus/Uelsen ist Jörn Wolterink. Der 34-jährige Rückraumlinke war mit der HSG Nordhorn früher sogar erstklassig unterwegs. 2009 führte Wolterink den VfL Edewecht als Torschützenkönig der damaligen Regionalliga Nord in die 2. Bundesliga. In der laufenden Saison erzielte Wolterink in sieben Spielen satte 70 Treffer. Drei Begegnungen hat der SG-Shooter verletzungsbedingt verpasst.

Dass der Zwei-Meter-Hüne nun wieder dabei ist, hat für Björn Wolken durchaus einen positiven Aspekt. „Mit ihm ist Neuenhaus leichter auszurechnen“, findet der Coach des TV Neerstedt. Sein Team werde zunächst mit einer 6:0-Abwehr agieren, lässt sich Wolken in die Karten blicken. Eine offensivere Deckung könnte den Gästen entgegenkommen, glaubt der Übungsleiter: „Wir dürfen auch Hendrik Esmann im rechten Rückraum nicht zu viele Freiräume lassen.“

Mit 7:3 Punkten aus den jüngsten fünf Spielen hat sich die SG Neuenhaus/Uelsen bis auf den fünften Platz vorgearbeitet. Fünf Zähler beträgt ihr Rückstand zum TV Neerstedt auf Rang drei.

Bis auf den langzeitverletzten Marcel Kasper (Haarriss im Handgelenk) hat Björn Wolken keine Ausfälle zu beklagen. Sei Hauptaugenmerk legt Neerstedts Coach wie immer auf eine stabile Deckung und viel Tempo im Umschaltspiel: „Wir wollen mal sehen, wie Neuenhaus damit zurecht kommt.“ Beim jüngsten Heimauftritt gegen den TvdH Oldenburg (28:18) habe seine Mannschaft nicht nur deutlich gewonnen, sondern auch überzeugt, findet Björn Wolken. „Es wäre schön, wenn wir diese Leistung wiederholen können.“

Nach den Spielen gegen Neuenhaus und Haren kommt es für die Grün-Weißen in der ersten Partie des neuen Jahres zum Showdown bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen (Sonntag, 13. Januar, 18 Uhr). Der Rangzweite habe sich gut verstärkt, meint Björn Wolken. „Aber unschlagbar sind sie nicht.“ - prü

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