Handball-Regionalliga: TV Neerstedt steht heute vor schwerem Auswärtsspiel / Torben Kruse fehlt

„Wölfe“ hungrig auf Heimerfolg

Andre Willmann geht angeschlagen in die Partie bei der HSG Wolfen.

Neerstedt - (him) · Drittes Spiel innerhalb von nur neun Tagen für den TV Neerstedt: Der Handball-Regionalligist tritt heute Abend (18.30 Uhr) bei der ebenfalls abstiegsgefährdeten HSG Wolfen an.

Nach ihrem Husarenstreich zu Beginn der „Englischen Woche“ gegen Barnstorf/Diepholz (28:27) wurden die Neerstedter am Dienstag vom OHV Aurich unsanft zurück auf den Boden der Tatsachen geholt (27:29). „Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben“, blickt TVN-Trainer Dag Rieken nur kurz zurück, um den Blick dann schnell nach vorne zu werfen: „Das Spiel sollte jetzt verarbeitet und aus den Köpfen raus sein. Denn in Wolfen erwartet uns die nächste richtig, richtig schwere Aufgabe.“

Stimmt, denn die Qualitäten des Mitaufsteigers bekamen die Rieken-Schützlinge bereits in der Hinrunde zu spüren, als sie beim 33:39 die eigene Halle als klarer Verlierer verließen. „Die haben uns an der Nase herumgeführt, wir waren fast chancenlos“, mag der TVN-Coach kaum zurückdenken. „Damals passte wirklich alles zusammen und wir haben unser bestes Saisonspiel abgeliefert“, erinnert sich Wolfens Co-Trainer Guido Najmann dafür umso lieber an den Auftritt seiner Mannschaft in Neerstedt zurück.

Weniger gerne werden die Wolfener die letzten beiden Monate in Erinnerung haben. Zwar begann der Dezember mit einem 41:31- Heimsieg gegen Naumburg-Stößen, doch dem schlossen sich fünf sieglose Spiele an. Das 30:30 in Aurich war der einzige Lichtblick, der aber nicht verhindern konnte, dass Wolfen auf den zwölften Tabellenplatz zurückgefallen ist und vier Punkte Rückstand – einen übrigens weniger als der TV Neerstedt – auf den Nichtabstiegsplatz zehn aufweist.

Trotz ihrer Negativserie von 1:9 Punkten sind die „Wölfe“ im Duell der Aufsteiger und Tabellennachbarn als Favorit anzusehen. Zwar werden die Gastgeber mit Florian Spitz (gebrochener Finger) auf einen ihrer Rückraumspieler verzichten müssen, doch die erste Geige in der zweiten Reihe spielen mit Stefan Blechschmidt (119/40 Saisontore), Jan Bernhardt (83) und Max Najmann (76/9) sowieso andere Spieler. „Im Rückraum ist Wolfen schon stark besetzt“, sagt Dag Rieken, der sich bestimmt auch noch an einige eisenharte Blechschmidt-Würfe im Hinspiel erinnert. Noch gefährlicher waren die Wolfener aber über Rechtsaußen, wo mit Raik Baumbach ein Rechtshänder die Neerstedter Abwehr mit einer hundertprozentigen Wurfausbeute und sieben Toren düpierte.

Im eigenen Lager gibt es in personeller Hinsicht noch das eine oder andere Fragezeichen: Andre Willmann (Magen-Darm-Virus) und Tim Schulenberg (grippegeschwächt) konnten am Donnerstag das Abschlusstraining nicht mitmachen. Ihren Einsatz sieht der TVN-Trainer zwar nicht gefährdet, aber für wie viele Minuten tatsächlich die Kraft des „Shooters“ sowie des Spielmachers reicht, wird sich zeigen. Definitiv nicht dabei sein kann mit Torben Kruse (schulisch bedingt) ein anderer Rückraumspieler, so dass eine mögliche Alternative schon wegfällt. Wegen der Witterung geht es in Neerstedt übrigens schon um 11.30 statt um 12.30 Uhr los.

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