Personell gebeutelter VfL Wildeshausen gastiert beim FC Rastede

„Wir müssen da durch“

Bereits gegen den TV Jahn war das Knie von Lennart Flege (am Ball) bandagiert. Ob er gegen den FC Rastede aufläuft, bleibt fraglich. ·
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Bereits gegen den TV Jahn war das Knie von Lennart Flege (am Ball) bandagiert. Ob er gegen den FC Rastede aufläuft, bleibt fraglich. ·

Wildeshausen - Von Dennis SchottDie Saison in der Fußball-Bezirksliga ist noch zu jung, um sich ein Bild vom bevorstehenden Gegner zu machen. Auch Klaus Ebel, der Coach des VfL Wildeshausen, hatte noch keine Gelegenheit, den FC Rastede im Vorfeld der Auswärtspartie (Sonntag, 15 Uhr) zu beobachten. Musste er aber auch nicht zwingend. Allein die Tatsache, dass die Rasteder den Abstieg in die Kreisliga von vor zwei Jahren mit dem sofortigen Wiederaufstieg korrigiert haben, flößt Ebel gehörigen Respekt ein.

„Die meisten Mannschaften, die in die Kreisliga absteigen, bleiben dort länger. Der FC Rastede hat es geschafft, sofort wieder aufzusteigen. Das ist beeindruckend“, druckst der VfL-Coach nicht lange herum.

Die personelle Ausgangsposition macht die Aufgabe nicht unbedingt einfach. Mit Lennart Flege fehlt den Wildeshauser Gästen ein Eckpfeiler in der bis dato nicht immer sattelfesten Abwehr. „Er hat sich nicht beim, sondern nach dem Training verletzt. Vor dem Pokalspiel gegen Blau-Weiß Lohne hat er sich noch warmgemacht, hat dann aber abgewunken“, so Ebel zu seinem am Knie verletzten Abwehrmann. Ob Flege spielt, ist offen. Ebel: „Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.“

Fest steht allerdings, dass die Ausfallliste neben den Langzeitverletzten Kai Schmale und Jannik Wallner um Mirsad Stubbla (Urlaub) angereichert wird, und für die nächsten Wochen haben sich mit Lukas Schneider und Marcel Hesselmann zwei Urlauber abgemeldet. „Wir müssen irgendwie durch den August kommen“, sagt Ebel, der vor dem Auswärtsspiel in Rastede nicht umhin kommen wird, auf Anleihen aus der Zweiten zurückzugreifen. „Bislang habe ich nur zehn Mann“, erklärt der VfL-Coach, dessen Team die Akzente in der Offensive legen soll – auch um die geschwächte Abwehr zu entlasten. Das Sturmduo werden dabei Rene Tramitzke und Majues Gebhardt-Bauer bilden, auf den Außen werden wie gewohnt Janek Jacobs und Tobias Düser wirbeln. „Auch wenn ich ihnen gerne mal eine Pause gegönnt hätte“, sagt Ebel.

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