SV Tur Abdin gegen VfL Wildeshausen – für Servet Zeyrek ein besonderes Spiel

„Wir haben mehr drauf, als die Tabelle aussagt“

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Kräftig durchpusten: Die Chancenverwertung seiner Elf bereitet Servet Zeyrek Sorgen.

Wildeshausen - Servet Zeyrek ist Wildeshauser durch und durch: Seit 35 Jahren lebt der 39-Jährige in der Wittekindstadt, im örtlichen VfL lernte er das Einmaleins des Fußballs. Seit Saisonbeginn trainiert Zeyrek den Bezirksligisten SV Tur Abdin.

Am Sonntag, 13.30 Uhr, kommt es im Delmenhorster Stadion zum Derby zwischen seiner aktuellen Mannschaft und seinem Stammverein VfL Wildeshausen – für Zeyrek natürlich eine besondere Partie.

„Ich freue mich auf dieses Spiel, weil wir auf eine richtig geile Truppe stoßen. Der VfL gehört mit zu den stärksten Mannschaften, ist sehr kompakt, sehr diszipliniert und sehr erfolgreich, weil sie als Team auftreten. Wir haben vielleicht die besseren Einzelspieler, sind aber noch nicht so kompakt“, sagt Servet Zeyrek.

Mit bislang 13 Punkten hat sich der SV Tur Abdin auf Platz acht einsortiert. Es müssten aber eigentlich ein paar Zähler mehr sein, findet Zeyrek. „Wir haben mehr drauf, als die Tabelle aussagt“, meint er. „Bis zum Sechzehner sieht das richtig gut aus, aber wir nutzen unsere Chancen nicht. Wir haben im Spiel sieben, acht Hundertprozentige – wenn wir anfangen zu knipsen, sieht das ganz anders aus, und wir sind vielleicht Fünfter mit Blick nach oben.“

Erschwerend kommt hinzu, dass die Gastgeber auf eine ganze Reihe von Leistungsträgern verzichten müssen. Im Mittelfeld fehlen Paul Leis (Bänderabriss im Sprunggelenk), Daniel Eckert und Habib Kilic (beide Kreuzbandriss). Nach Stammtorhüter Mikel Kirst (Fußbruch) verletzte sich beim 1:5 gegen den VfL Oldenburg II auch noch sein Vertreter Yüksel Aslan (Muskelfaserriss) – hier ruhen Zeyreks Hoffnungen nun auf Daniel Sen. Angeschlagen sind Mathias Demir, Daniel Yousef, Michael Sen und Can Blümel. Zu allem Überfluss sah Danyel Akyol wegen Beleidigung eines Gegenspielers in Oldenburg die Rote Karte und wurde für drei Partien (längstens bis 27. Oktober) gesperrt. „Ich hoffe, dass wir die Lücken stopfen können“, sagt Servet Zeyrek.

Seinem Pendant Klaus Ebel fehlten zuletzt beim 1:1 gegen den SV Wilhelmshaven II vor allem in der Offensive die Wechselalternativen. Das ändert sich durch die Rückkehr von Rene Tramitzke, der seinen Urlaub beendet hat. André Hesselmann hatte gestern noch einen Termin beim Arzt, der über seine Spielfähigkeit entscheiden sollte. Keine Fortschritte sieht Klaus Ebel bei Innenverteidiger Daniel Pasker: „Das ist bei einer muskulären Sache überhaupt nicht nachvollziehbar.“ Weil Florian Rohe studienbedingt fehlt, steht auch bei den Gästen ein Wechsel im Tor an: Sebastian Pundsack wird sein Saisondebüt geben.

„Tur Abdin ist fußballerisch eine richtig gute Mannschaft. Wenn die erst zwei Dinger gemacht haben, wird das ein schwerer Gang“, warnt Ebel. · mar

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