Willms zurrt den Meistertitel fest

VfL Wildeshausen II darf nach 3:1 feiern

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Gleich mehrfach im Fokus: Wildeshausens Schahuaz Amir-Juki verschoss einen Foulelfmeter, bereitete das 2:1 vor und erzielte das 3:1 selbst.

Wildeshausen/Harpstedt – Es war eigentlich nur noch Formsache. Mit dem 3:1-Erfolg bei den SF Wüsting hat der VfL Wildeshausen II nun die letzten Eventualitäten ausgeräumt und darf sich als Meister der 1. Fußball-Kreisklasse feiern lassen. Der FC Hude II wahrte durch das schmeichelhafte 5:2 über den Harpstedter TB II seine Aufstiegschancen.

SF Wüsting – VfL Wildeshausen II 1:3 (0:1): „Ich muss den Jungs Respekt zollen für das, was sie geleistet haben. Sie waren die ganze Saison über sehr fokussiert und haben das hervorragend durchgezogen. Das ist nicht gerade typisch für eine zweite Mannschafte und die Kreisklasse“, sang VfL-Coach Andree Höttges eine Lobeshymne auf seine Crew. Allerdings hatten es die Krandel-Kicker beim Tabellenachten versäumt, frühzeit für klare Verhältnisse zu sorgen. Allein Goalgetter Henning Nitzsche lief in der ersten Halbzeit viermal allein aufs Wüstinger Tor zu, scheiterte aber jeweils an Keeper Thorben Maas. So hieß es zur Pause lediglich 1:0 für den Spitzenreiter: Frederik Dittmar hatte einen Freistoß mit dem Schienbein ins Netz bugsiert (24.). Einen fragwürdigen Foulelfmeter nutzte Niklas Pook zum 1:1 (56.). „Es wäre schlimm gewesen, wenn uns das um den Lohn gebracht hätte“, meinte Höttges. Es passte ins Bild, dass Schahuaz Amir-Juki anschließend einen Foulelfmeter verschoss (66.). „Den hätte ich auch nicht gegeben“, erklärte Höttges. Seine Mannen benötigten nach dem Fehlschuss eine Viertelstunde, um in die Spur zurückzufinden. „Dann haben wir wieder die Zweikämpfe angenommen, uns Chancen rausgespielt und verdient gewonnen“, berichtete Höttges. Die Entscheidung ließ aber bis zur Nachspielzeit auf sich warten: VfL-Kapitän Ole Willms köpfte einen Amir-Juki-Freistoß zum 2:1 ein und zurrte damit den Titel fest (90.+2). Außerdem vollendete Amir-Juki einen Konter zum 3:1 (90.+6).

FC Hude II – Harpstedter TB II 5:2 (2:2): „Das war technisch, kämpferisch und läuferisch bis zur 70. Minute unser bestes Saisonspiel – wir haben nur vergessen, die Tore zu machen“, erklärte HTB-Spielertrainer Christian Goritz. Zumindest auf der richtigen Seite, denn die Harpstedter Rick Schramm (33.) und Hendrik Glück (65.) trafen jeweils ins eigene Netz. Aber auch Hudes Oliver Giehl überraschte seinen eigenen Keeper (28.). Den Torreigen hatte Hudes Goalgetter Christian Nordbruch eröffnet (10.). Mit dem Treffer zum 2:2-Halbzeitstand krönte A-Junior Ole Volkmer seine starke Vorstellung auf linksaußen (45.+3). „Was der Junge gespielt hat, war saustark: wie Arjen Robben in besten Zeiten!“, schwärmte Goritz. Kurz vor und kurz nach der Pause ließen die Harpstedter rund ein halbes Dutzend bester Chancen aus – und wurden bestraft: Nach dem 2:3 durch Glücks Eigentor verschätzte sich HTB-Schlussmann Ole Grabowski und ermöglichte Dominic Brumund so das 4:2 (70.). „Damit war der Drops gelutscht“, meinte Goritz. Nordbruch erhöhte sogar noch auf 5:2 (80.). „Die Niederlage tut weh und ist vor allem in der Höhe unverdient“, haderte Goritz.

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