Reiter nutzen die „Urban classx“ in Wüsting, um junge Pferde vorzustellen

Willkommene Abwechslung

Für zwei Wochen in Belgien unterwegs: der Wohlder Sören Pedersen (hier auf Tailormade Condara).
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Für zwei Wochen in Belgien unterwegs: der Wohlder Sören Pedersen (hier auf Tailormade Condara).

Wüsting – Nachdem die Auftaktveranstaltung der „Urban classx“ erfolgreich über die Bühne gegangen ist, geht es bereits an diesem Donnerstag mit der zweiten Veranstaltung der Reitturnierserie weiter. Und diesmal verteilen sich die Springprüfungen sogar auf vier Tage. Anders als bei dem ersten Event tauchen Sören und Nicolas Pedersen sowie Karin Martinsen (alle TG Wohlde) allerdings nicht in der Meldeliste auf. Lediglich ihr Vereinskollege Marvin Drenkhahn hat nach aktuellem Stand für das zweite Turnier auf dem Eventgelände der Landtage Nord genannt.

Das Profireitertrio aus Winkelsett-Wohlde verzichtet aus einem einfachen Grund auf einen Start: Es verbringt die nächsten zwei Wochen bei einem Turnier in Belgien. Nach der Rückkehr sind aber auf jeden Fall weitere Auftritte in der Eventhalle in Holle-Wüsting angepeilt. „Wir werden wahrscheinlich wieder hierherkommen. Schließlich fahren wir auch nur 35 Minuten“, sagte Nicolas Pedersen und meinte weiter: „Wir freuen uns, dass es diese Serie gibt.“

Die Bedingungen auf dem Gelände mit der großen Halle zum Reiten und dem damit direkt verbundenen Zelt zum Abreiten seien laut Nicolas Pedersen sehr gut. „Es ist super organisiert, und das Teilnehmerfeld ist auch stark“, erzählte der junge Däne. Beim S*-Springen startete etwa die ehemalige Doppelvielseitigkeitsweltmeisterin Sandra Auffarth (Bergedorf). Und den Sieg sicherte sich in Laura Klaphake ebenfalls eine hochdekorierte Reiterin. Die 26-jährige Steinfelderin ritt bereits im Nationenpreis beim weltbekannten CHIO in Aachen, gewann 2018 mit der deutschen Mannschaft bei den Weltreiterspielen in Tryon (USA) die Bronzemedaille.

Überhaupt zog es viele bekannte Profis, aber eben auch einige weniger prominente Reiter nach Wüsting. Verständlich. Schließlich gibt es aktuell kaum Möglichkeiten, die jungen Pferde vorzustellen. Doch gerade für die Ausbildung dieser ist es wichtig, Turniere zu besuchen und nicht nur die Sprünge auf der eigenen Anlage zu sehen. „Wir müssen ja auch irgendwie weitermachen. Wir alle hoffen, dass es weitergeht. Auf unserem Hof haben wir auch für nächstes Jahr schon fest ein CSI-Turnier geplant“, erläuterte Pedersen.

Bis dahin wird aber noch viel Zeit vergehen. Zeit, die Sören und Nicolas Pedersen sowie Karin Martinsen unter anderem in Wüsting sinnvoll nutzen können. Denn nach aktuellem Stand hat Helmut Urban, der Initiator der „Urban classx“, zwar geplant, erst einmal bis Ende Dezember in jeder Woche ein Turnier anzubieten. Gut möglich ist es aber, dass er seine Indoor-Turnierserie tatsächlich sogar bis in den April nächsten Jahres ausweitet – eine Option stellt die Verlängerung zumindest dar.

Von Nico Nadig

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