Ü 47-Volleyballer Neunter in Berlin

VfL verpasst das Viertelfinale

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Die Ü 47-Volleyballer des VfL Wildeshausen hatten durchaus ihren Spaß.

Wildeshausen - Nach einem schwachen Start haben sich die Ü 47-Volleyballer des VfL Wildeshausen im Verlauf der deutschen Seniorenmeisterschaft in Berlin gesteigert. Dadurch belegten die Huntestädter unter den zwölf gestarteten Mannschaften in der Endabrechnung immerhin noch Platz neun.

Einige Wildeshauser Spieler waren im Vorfeld angeschlagen, so dass sie als Mannschaft vor den Titelkämpfen nur wenig zusammen trainieren konnten. Das hatte sich schon bei der nordwestdeutschen Meisterschaft in Salzgitter negativ bemerkbar gemacht, als sich die Wittekind-Crew ebenfalls erst im Laufe des Turniers steigern konnte. So war es auch diesmal.

Vorrunde

VfL Wildeshausen – SV Schwaig 0:2 (22:25, 17:25): Zum Auftakt trafen die Wildeshauser auf den späteren deutschen Meister SV Schwaig. Der erste Satz verlief lange ausgeglichen. Doch zwei Abstimmungsprobleme, als sich Spieler gegenseitig behinderten, brachten Schwaig den Satzgewinn. Im zweiten Durchgang erwischten die Wildeshauser mit guten Aufschlägen den besseren Start und gingen schnell mit 8:2 in Führung. Den Sechs-Punkte-Vorsprung behaupteten sie bis zum 14:8. Es folgte ein unerklärlicher Einbruch: Schwaig machte zwölf Punkte in Folge. Wechselweise ging die Annahme daneben, oder aber der VfL verschlug einen Angriff – damit waren auch der zweite Satz und das Spiel verloren.

VfL Wildeshausen – TV Kressbronn 1:2 (25:22, 18:25, 9:15): Somit war die zweite Partie gegen den TV Kressbronn bereits ein echtes Endspiel um den Einzug ins Viertelfinale. Bis zur Mitte des ersten Satzes wechselte die Führung hin und her. Dann konnte sich Kressbronn mit vier Punkten absetzen. Gegen Ende des Durchgangs drehte der VfL auf und setzte seine Kontrahenten mit guten Aufschlägen unter Druck. Die Wildeshauser konnten sauber aufbauen, und ihre Angreifer Dirk Meyer und Claus Meyer waren immer wieder erfolgreich. Es schien so, als sei der Knoten geplatzt. Doch falsch gedacht! Die VfL-Annahme geriet wieder ins Wanken, und Verunsicherung machte sich breit. Wenig später war der Traum vom erneuten Einzug ins Viertelfinale geplatzt.

Platzierungsrunde

VfL Wildeshausen – Orplid Frankfurt 2:1 (25:12, 29:31, 15:9): In den Platzierungsspielen um die Ränge neun bis zwölf zeigten die Wildeshauser dann ihr wahres Potenzial. Auf der besseren Seite des Spielfeldes – ohne die blendende Sonne – gewannen sie den ersten Satz klar. Gegen die Sonne gerieten sie schnell in Rückstand. Die ersten beiden Satzbälle wehrte der VfL ab, konnte dann Matchbälle nicht nutzen. Zwei vermeintliche Fehlentscheidungen des Schiedsrichters führten schließlich zum Satzausgleich. Im Tiebreak legten die Wildeshauser ein 8:1 vor. Frankfurt kam zwar noch mal bis auf drei Punkte heran, doch anschließend machte der VfL den Sack zu.

Spiel um Platz neun

VfL Wildeshausen – Erfurter VC 2:0 (25:12, 25:12): Die Wildeshauser spielten völlig befreit auf und ließen Erfurt überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Entweder machten die VfL-Aufschläger den Punkt, oder der Block um Claus Meyer pflückte die Bälle herunter. Die einstellige Platzierung bedeutete einen versöhnlichen Abschluss für die Huntestädter. Allerdings wäre für sie durchaus mehr drin gewesen. So wurde der MTV 48 Hildesheim, gegen den der VfL Wildeshausen bei der nordwestdeutschen Meisterschaft knapp im Tiebreak verloren hatte, in Berlin Vizemeister.

VfL Wildeshausen: Andreas Fortmann, Werner Kernebeck, Frank Gravel, Günter Timpe, Ludger Ostermann, Johannes Schütte, Marko Gerken, Claus Meyer, Dirk Meyer, Axel Thuernagel.

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