Wildeshauser Tischtennis-Team geht bescheiden in die neue Bezirksliga-Saison

Rang lässt sich nicht zum Träumen hinreißen

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Zuletzt sehr oft eine Bank beim VfL: Guido Grützmacher.

Wildeshausen - Von Carsten Drösemeyer. Viel fehlte in der vergangenen Spielzeit nicht, und der VfL Wildeshausen hätte in der Tischtennis-Bezirksliga der Herren den ganz großen Wurf gelandet. Am Ende schloss das Team um Spartenleiter Helmut Rang die Saison auf einem hervorragenden dritten Platz ab und schrammte so nur hauchdünn an der Aufstiegsrelegation zur Bezirksoberliga vorbei.

Für Rang allerdings kein Grund, den VfL in der kommenden Serie als Aufstiegsaspiranten zu bezeichnen: „Das letzte Jahr lief nahezu optimal. Wenn wir uns diese Saison wieder im oberen Drittel platzieren können, dann bin ich schon hochzufrieden. Ich denke, um die Ränge drei bis fünf sollten wir uns einpendeln. Für den Aufstieg kommen wir nicht in Frage. Da sehe ich eindeutig Hude III und Essen in der Favoritenrolle.“

In der Tat dürfte Hude mit seinem Landesliga-erfahrenen Spitzenduo Moritz Tschörtner/Guiseppe Castiglione kaum zu gefährden sein, und auch BV Essen verfügt über eine exzellente Truppe: Doch komplett chancenlos geht Wildeshausen nicht in das Rennen um die Vizemeisterschaft. Schließlich steht dem VfL in Kai Beecken an Position fünf ein bärenstarker „Joker“ zur Verfügung, der im Bedarfsfall die Qualität im Team sogar anheben dürfte.

Zudem müsste gerade bei Rang und Michael Rüdebusch in der neuen Serie noch deutlich Luft nach oben vorhanden sein. Wildeshausens Nummer zwei Rang hatte im vergangenen Jahr förmlich die „Fünfsatz-Seuche“ am Schläger kleben, und auch Youngster Rüdebusch blieb mit seinem Ergebnis etwas hinter den Erwartungen zurück.

Im Gegensatz zu Guido Grützmacher, der auf eine überragende Saison zurückblicken kann. „Guido war glänzend drauf. Viel besser ging es nicht“, lobt Rang den VfL-Spitzenspieler. Doch warum sollte Routinier Rang künftig nicht ähnlich auftrumpfen? Über genügend Spielstärke verfügt die langjährige Nummer eins in jedem Fall.

„Hauptsache, wir geraten nicht in Abstiegsgefahr“

Gleiches gilt für Rüdebusch, der nach seinem „Ausflug“ ins obere Paarkreuz in der Mitte wieder zur Punktebank avancieren sollte. Und da auch Carsten Scherf, Martin Hakemann sowie Thomas Gediga ihre Bezirksliga-Tauglichkeit schon des Öfteren nachgewiesen haben, darf Wildeshausen guten Gewissens mit dem zweiten Platz liebäugeln.

Machen sie laut Rang aber nicht: „Hauptsache, wir geraten nicht in Abstiegsgefahr. Durch Verletzungen passiert das schneller, als man denkt. Für uns ist die Bezirksliga genau die richtige Spielklasse. Wir träumen nicht vom zweiten Platz. Wie gesagt, eine Endplatzierung zwischen Rang drei bis fünf würde uns völlig zufrieden stellen.“ Wo sein Team wirklich steht, dürfte sich schon am ersten Spieltag am 20. September zeigen. Dann treffen die Kreisstädter auf den TV Dinklage, der in der vergangenen Saison auf Rang vier knapp hinter Wildeshausen ins Ziel kam.

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