Ole Lehmkuhl und Nils Schlüter fahren mit „Bock“ zum NFV-eFootball-Cup

Wildeshauser greifen zum Controller

Könner an der Konsole: Nils Schlüter (l.) und Ole Lehmkuhl. Foto: VfL Wildeshausen

Hannover/Wildeshausen - Von Nico Nadig. Der Kunstrasen ist ausgerollt, die Banden aufgebaut, genauso wie die Bildschirme und Spielekonsolen. Denn die Swiss Life Hall in Hannover ist nicht für irgendein Fußball-Hallenturnier hergerichtet worden, sondern für den NFV-eFootball-Cup. Und während der Niedersächsische Fußballverband (NFV) die Veranstaltung an diesem Sonntag ab 13 Uhr bereits zum zweiten Mal ausrichtet, feiern Ole Lehmkuhl und Nils Schlüter ihre Premiere. Der Gewinn der ersten eFootball-Meisterschaft des NFV-Kreises Oldenburg-Land/Delmenhorst bescherte den Kickern des VfL Wildeshausen das Ticket für das Turnier in der Landeshauptstadt. „Wir haben schon ziemlich Bock darauf. Schon die Kreismeisterschaft hat richtig Spaß gemacht“, freut sich Schlüter.

Bei 32 Kreismeisterschaften hat der NFV das Teilnehmerfeld für seinen zweiten eFootball-Cup ermittelt – die drei besten Teams haben sich jeweils qualifiziert. „Die eFootball-Meisterschaften in unseren Kreisen sind durchweg ein voller Erfolg gewesen. Ich sehe nun mit großer Vorfreude unserem zweiten NFV-eFootball-Cup in Hannover entgegen“, sagt der NFV-Präsident Günter Distelrath. Insgesamt 96 Duos werden am Sonntag in 24 Vierergruppen in die Vorrunde starten. Der Erst- und Zweitplatzierte jeder Gruppe ziehen direkt in die K. o.-Runde ein. Alle Drittplatzierten sowie die besten acht Viertplatzierten spielen zusätzlich 16 weitere Teilnehmer aus.

Selbstverständlich würden Schlüter und Lehmkuhl die K. o.-Runde gerne erreichen. Dafür müssen sie allerdings erst mal den SV Eintracht Afferde, den TSV Wetschen (der TSV Okel musste absagen) und den VfL Westercelle ausschalten. „Wir haben wenig trainiert. Erst seit Montag zocken wir wieder zusammen“, berichtet Schlüter. Das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein. Schließlich hatte sich das Duo auch kaum auf die Kreismeisterschaft in Falkenburg vorbereitet. „Wir gehen das jetzt genauso an. Ich glaube, dass wir verhältnismäßig ruhig vor der Konsole sind. Ole ist zwar nicht gerade so bescheiden, aber wir steigern uns da nicht“, erzählt Schlüter mit einem Schmunzeln.

Mit welchem Team sie ins Rennen gehen, steht noch in den Sternen. In Falkenburg triumphierten sie mit dem FC Barcelona. Eine allzu große Bedeutung kommt der Mannschaftswahl aber ohnehin nicht entgegen. Denn das Fifa-20-Turnier findet im Modus 85 statt, alle Teams haben also die gleichen Werte. „Wir werden wieder versuchen, schön auf Ballbesitz zu spielen und einfach zu machen“, sagt Schlüter.

Ganz so leicht könnte es dann aber doch nicht werden. Denn zum einen ist die Konkurrenz natürlich stark, und zum anderen kommt noch eine ganz neue Komponente dazu: die Zuschauer. Mehr als 2000 Besucher haben in der Swiss Life Hall Platz, der NFV rechnet mit etwa 1000 Fans. Eine Zahl, die Schlüter und Lehmkuhl noch unvorstellbar erscheint. „Das imponiert natürlich. Und wenn ich darüber nachdenke, dass mir auch nur 500 Leute beim Fifa zocken zuschauen, bekomme ich ein merkwürdiges Gefühl“, gesteht Schlüter, schickt aber hinterher: „Vielleicht ist das ja auch noch ein Ansporn.“

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