Wildeshauser U23 gewinnt hitziges Derby gegen TSV Großenkneten mit 2:0

Amir-Juki und Schlüter schießen VfL auf Rang zwei

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Lass dich umarmen: Torschütze Peter Schlüter (v. r.) jubelt mit VfL-Coach Arend Arends. Tobias Kern (verdeckt) und Florian Düser freuen sich mit.

Wildeshausen - Von Sven Marquart. Hitziges Nachbarschaftsderby an einem nasskalten Herbstabend: Durch das 2:0 (1:0) über den TSV Großenkneten hat der VfL Wildeshausen II den zweiten Tabellenplatz der Fußball-Kreisliga erobert.

Die Treffer für die Gastgeber erzielten Schahuaz Amir-Juki (7.) und Peter Schlüter (62.). VfL-Kapitän Amir-Juki schoss flach und platziert von der Strafraumgrenze ein, nachdem Tobias Kern zurückgelegt hatte. Nach ähnlichem Strickmuster bereitete Norman Holzenkamp das 2:0 vor. Allerdings setzte Innenverteidiger Schlüter die Kugel oben rechts in den Winkel.

Florian Düser (82.), Tobias Kern (87.) und Marius Meier (90.+4/Pfosten) hätten sogar noch einen höheren Sieg herausschießen können. Auf der anderen Seite musste VfL-Keeper Florian Rohe nur bei einem Schuss von TSV-Torjäger Yannick Bauer eingreifen (77.). „Das war ein offenes Spiel, in dem wir einen Tick kaltschäuziger vor dem Tor waren und am Ende verdient gewonnen haben“, bilanzierte VfL-Coach Arend Arends. „Das war von uns nach vorne zu wenig. Wildeshausen hat verdient gewonnen“, pflichtete ihm sein „Kneter“ Kollege Klaus Delbanco bei.

Einig waren sich beide Trainer auch in der Bewertung von Schiedsrichter Sebastian Möller (Kreis Cloppenburg), dem sie vorwarfen die Attacken der jeweils anderen Partei nicht konsequent genug geahndet zu haben. „Das war ein entscheidender Punkt: Meine Jungs hatten Angst“, kritisierte Delbanco. Arends forderte Mitte der zweiten Halbzeit vehement einen Platzverweis für Yannick Bauer, der Ole Willms mit dem Ball abgeworfen hatte. Möller ließ die Rote Karte jedoch stecken. Zwischenrufe von außen heizten die Atmosphäre zusätzlich immer wieder an.

Bereits am kommenden Dienstag, 3. November, 19.15 Uhr, hat der TSV Großenkneten an gleicher Stelle die Chance zur Revanche, wenn sich beide Teams im Viertelfinale des Kreispokals gegenüber stehen. „Dann geht’s von vorne los“, meinte TSV-Trainer Klaus Delbanco. „Allerdings wäre das Spiel heute das wichtigere von beiden gewesen.“

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