Wildeshauser Bezirksliga-Fußballer schlagen Verfolger Tur Abdin

Schmale erzwingt den Sieg

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Und wieder feierten die Wildeshauser Fußballer einen Sieg über Tur Abdin Delmenhorst.

Wildeshausen - Auch das zweite Spiel innerhalb von sechs Tagen gegen ihren ärgsten Verfolger Tur Abdin gewannen die Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen: Dank eines Last-Minute-Treffers von Kai Schmale in der dritten Minute der Nachspielzeit setzte sich der Tabellenzweite am Karsamstag beim Dritten mit 2:1 (0:0) durch, rückte Spitzenreiter Atlas Delmenhorst auf einen Zähler auf die Pelle und tankte mächtig Selbstvertrauen für das Heimspiel am Ostermontag ab 15 Uhr im Krandelstadion gegen Eintracht Wiefelstede. „Das wird aber eine ganz, ganz schwere Aufgabe“, warnte VfL-Trainer Marcel Bragula nach dem Abpfiff: „Wiefelstede wird sehr kompakt in der Defensive stehen – und wir haben bis dahin noch einiges an Wunden zu lecken.“

Denn anders als am Sonntag in Wildeshausen ging es diesmal robust zur Sache. Daher war die Partie für VfL-Offensivmann Maximilian Seidel schon nach 29 Minuten beendet, als er mal wieder einen Tritt auf seinen ohnehin schon lädierten Knöchel bekam. Nicht nur deshalb gefiel Bragula die erste Halbzeit gar nicht: „Bis zur Pause haben wir richtig scheiße gespielt – da war ich sauer“, schilderte Bragula unumwunden: „In so einer Phase der Saison muss man brennen – und das habe ich im ersten Durchgang komplett vermisst.“ Seine Spieler waren meist zu weit weg von den Gegnern und kamen kaum in die Zweikämpfe. Doch das „Männergespräch“, wie Bragula seine Kabinenpredigt umschrieb, zeigte Wirkung: Die Gäste krempelten die Ärmel hoch – und gingen vier Minuten nach Wiederanpfiff in Führung: Lukas Schneiders Freistoß von der Eckfahne fand den aufgerückten Innenverteidiger Daniel Pasker – und der markierte per Drehschuss das 1:0. Dieser Treffer gab den Kreisstädtern Sicherheit, doch Abdin hielt nun mit bissigeren Zweikämpfen dagegen. Dennoch hätte Wildeshausen schon früh die Vorentscheidung besorgen können, aber der eingewechselte Andreas Kari scheiterte zwei Mal in der Schlussphase. So kam es, wie es kommen musste: Abdin bejubelte den Ausgleich, nachdem der gute VfL-Schlussmann Sebastian Pundsack im Fünfmeterraum angegangen worden war, dadurch den Ball verlor und Michael Sen den Abpraller in die Maschen jagte (85.). „Wie die Mannschaft dann aber die letzten Minuten gestaltet und mit der allerletzten Gelegenheit den Sieg erzwungen hat, war richtig stark“, schilderte Bragula stolz: Storven Bockhorn schickte Janek Jacobs auf die Reise, der sich über links gegen zwei Mann durchsetzte, in den Rücken der Abwehr passte – und Kai Schmale vollstreckte zum laut Bragula „dreckigen Sieg“.

ck

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