Wildeshausens Gegner STV Voslapp nach Günther-Rückkehr auf der Überholspur

„Da geht’s bergauf“

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Majues Gebhardt-Bauer

Wildeshausen - Es ist seit Anfang der Woche beschlossene Sache: Der STV Voslapp wird mit dem SC Blau-Gelb Wilhelmshaven fusionieren und ab dem 1. Juli als STV Wilhelmshaven firmieren. Ob die erste Mannschaft des neuen Clubs dann noch in der Fußball-Bezirksliga spielt, ist allerdings fraglich. Momentan rangiert der Spiel- und Turnverein auf Abstiegsplatz 14.

Aber aufgepasst! , weiß Marcel Bragula. Dem Trainer des VfL Wildeshausen ist nicht verborgen geblieben, dass die Jadestädter aus den jüngsten vier Partien sieben Zähler geholt, dabei sechs Treffer erzielt, aber nur beim unglücklichen 0:1 gegen den SV Tur Abdin ein Gegentor kassiert haben. „Die sind auf der Überholspur“, warnt Bragula vor der Heimpremiere im Jahr 2015 (Sonntag, 15 Uhr): „Voslapp wird sicher nicht 200 Kilometer durch die norddeutsche Tiefebene fahren, um im Krandel eine gute Stadionwurst zu essen.“ Schon beim 0:0 in der vergangenen Saison entführte der damalige Aufsteiger einen Zähler aus der Wittekindstadt.

Seit der Rückkehr von Trainer Normen Günther sind die Gäste vor allem in der Abwehr um den landesligaerfahrenen Innenverteidiger Marc Neumann wesentlich stabiler. Offensiv sind besonders ihre Standards gefährlich. David Sorg sucht und findet immer wieder Nikolai Kück. Der Sturm-Hüne ist mit acht Saisontreffern Voslapps bester Schütze. „Deshalb war bei uns in dieser Woche vor allem das Defensivverhalten bei Standards ein Trainingsschwerpunkt“, berichtet Bragula.

Der VfL-Coach hat „natürlich den Anspruch, drei Punkte zu holen“. Trotzdem gehe ihm die Erwartungshaltung von außen bisweilen auf den Trichter: „Da sind wir mittlerweile Opfer des eigenen Erfolgs. In der Bezirksliga ist nichts selbstverständlich. Da muss man sich die Früchte Woche für Woche immer wieder hart erarbeiten.“

Beim VfL fällt Angreifer Majues Gebhardt-Bauer mit einer Adduktorenzerrung mindestens zwei Wochen aus. Der Einsatz von Mittelfeldspieler Matthias Ruhle (dickes Knie) ist äußerst unwahrscheinlich. Rechtsverteidiger Kai Meyer ist grippegeschwächt. Dafür konnte Lennart Flege am Dienstag erstmals wieder voll trainieren.

mar

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