Wildeshausen zuletzt zweimal sieglos gegen Wiefelstede / Flügelspiel ist gefragt

VfL will das Kräfteverhältnis wieder gerade rücken

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Ständig ein Wiefelsteder Bein dazwischen – die Fußballer aus dem Kreis Ammerland gaben den Wildeshausern, hier Maximilian Seidel, in der vergangenen Saison wenig Platz zur Entfaltung.

Wildeshausen - Wahre sportliche Welten trennten am Ende der vergangenen Bezirksliga-Saison den VfL Wildeshausen von dem SV Eintracht Wiefelstede – satte 27 Punkte lag der Tabellendritte aus der Kreisstadt vor der Mannschaft aus dem Ammerland, die lange um den Klassenerhalt zittern musste. Dass es letztendlich für ein erneutes Jahr in der Liga reichte, lag auch am VfL. Denn die Krandelkicker schenkten dem Team aus dem Ammerland vier Punkte (1:1 und 1:2). Am Sonntag (15 Uhr) will die Mannschaft von Coach Marcel Bragula das Kräfteverhältnis wieder gerade rücken.

„Diese jüngsten Resultate legen zwar nahe, dass uns Wiefelstedes Spiel nicht ganz so liegt“, meint der VfL-Trainer, „aber selbstverständlich müssen wir dort einfach gewinnen, wenn wir oben mitspielen wollen.“ Und das ist Wildeshausens Anspruch.

Spielerisch dürfte Wiefelstede das Bragula-Team vor keine allzu großen Probleme stellen, „doch es ist eine körperlich sehr robuste und dadurch kampfstarke Truppe“, weiß der VfL-Coach. Eine weitere Stärke der Ammerländer seien die Standardsituationen.

„Dort rückt ihr Innenverteidiger Bernd Hobbie mit auf“, erklärt Bragula: „Mit seinen gefühlten 2,85 Meter ist er durchaus in der Lage, selbst Bierkisten auf das Tor zu köpfen“, veranschaulicht der 40-Jährige die Wucht des Verteidigers. Insgesamt sind die Wiefelsteder aber eine Wundertüte. Nach dem 3:2-Coup gegen Obenstrohe vor zwei Wochen unterlag die Eintracht letztes Wochenende mit 1:2 gegen ersatzgeschwächte Ahlhorner.

In erster Linie wird es für die Wildeshauser aber eh darum gehen, ihre eigenen Stärken auf den Rasen zu bringen. Und gerade mit ihren Schnelligkeitsvorteilen über die Außen sollten sich Möglichkeiten eröffnen. „Unsere technisch starken, flinken Außenspieler müssen unseren zentralen Spieler in Szene setzen“, fordert der VfL-Coach: „Das ist unsere Philosophie – so ist auch unser Kader zusammengestellt.“

Ein Kader, der etliche Varianten bietet, in dem sich zuletzt aber auch die ein oder andere Baustelle öffnete. Neben den verletzten Valdrin Stublla und Tobias Kern sind nun auch Daniel Pasker und Alexander Kupka (beide Knieprobleme) angeschlagen. „Das sind natürlich keine guten Neuigkeiten“, sagt Bragula, „aber es war doch klar, dass wir nicht ohne Verletzungen durch die Saison kommen. Der Kader ist dafür breit genug.“

Mit dem in der Offensive flexibel einsetzbaren Ole Lehmkuhl, der zuletzt mit Knöchelproblemen passen musste, hat Bragula am Sonntagnachmittag wohl einen weiteren Pfeil im Köcher, um die Bilanz gegen Wiefelstede aufzupäppeln. Auch Oles Zwillingsbruder Jan Lehmuhl dürfte anders als am Mittwochabend bei der 0:1-Niederlage im Bezirkspokal gegen den TSV Oldenburg wieder in den Wildeshauser Kader rutschen.

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