VfL Wildeshausen zeigt beim 4:0 gegen Heidmühler FC ganz starke Vorstellung

Bragula-Crew setzt ein dickes Ausrufezeichen

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Verhinderte den Ausgleich: VfL-Torhüter Florian Rohe.

Wildeshausen - Von Sven Marquart. Der VfL Wildeshausen hat in der Fußball-Bezirksliga ein ganz dickes Ausrufezeichen gesetzt! Im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Heidmühler FC siegte der Klassenprimus nach einer bockstarken Leistung auch in der Höhe verdient mit 4:0 (1:0). Zu Recht spendeten die Zuschauer den Krandel-Kickern nach dem Abpfiff kräftig Applaus.

„Wir haben den Auftrag, oben mitzuspielen, und dem kommen wir nach“, sagte Marcel Bragula. Dabei hatte der VfL-Trainer aufgrund zahlreicher Urlauber kräftig rotieren lassen. So gab Sascha Görke diesmal die „falsche Neun“, während sein sonstiger Mittelfeldkollege Alexander Kupka in der Innenverteidigung aushelfen musste. Das Tor hütete Florian Rohe, der etatmäßige Keeper der Kreisliga-Mannschaft.

Bereits direkt nach dem Anpfiff hätten die Gastgeber in Führung gehen können, doch HFC-Schlussmann Malte Wurps bekam beim Schuss von Sascha Görke gerade noch die Beine zusammen (1.). Beim 1:0 durch Jan Lehmkuhl war Wurps dann machtlos (12.). Anschließend vergaßen die souverän auftretenden Platzherren nur das Toreschießen. „Mit der Chancenverwertung bin ich nicht zufrieden. Das 1:0 zur Pause war ein bisschen dünn. Wir müssen 3:0 führen, dann verleben wir einen entspannten Nachmittag“, meinte Marcel Bragula.

Stattdessen musste er mitansehen, wie die Gäste mit zuvor nicht gezeigtem Elan aus der Kabine kamen und nach Wiederanpfiff ihre stärkste Phase hatten. Mit einer Glanzparade gegen Dardan Jashari verhinderte Florian Rohe sogar den möglichen Ausgleich (55.). Anschließend versetzte Lennart Flege der Crew von HFC-Coach Lars Klümper mit einem 20-Meter-Freistoßstrahl zum 2:0 einen gehörigen Dämpfer (59.). Und nachdem Abwehrchef Flege auf der eigenen Torlinie geklärt hatte (72.), verpasste der eingewechselte Rene Tramitzke dem Tabellenzweiten die nächste kalte Dusche – 3:0 (74.). Maximilian Seidel hatte Dardan Jashari den Ball am eigenen Strafraum abgeluchst, nach einem Solo über das halbe Feld auf Jan Lehmkuhl gepasst, der maßgerecht vorlegte.

„Die Null ist wichtig: lieber 3:0 als 4:1“, rief Bragula seiner Elf kurz vor Schluss zu. Gegen das 4:0, einen herrlichen Schuss von Sascha Görke genau in den Knick (84.), hatte er aber auch nichts einzuwenden. „Ein dem Spielverlauf angemessenes Ergebnis“, bilanzierte Bragula. Und es hätte sogar noch höher ausfallen können. Doch Malte Wurps parierte in der Nachspielzeit einen gar nicht mal schlecht geschossenen Foulelfmeter von Maximilian Seidel (90.+2).

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