Ramke ist Meyers Ass im Ärmel 

VfL Wildeshausen will Futsal-Hallentradition fortführen

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Titelverteidiger: Bezirksligist SV Tur Abdin Delmenhorst jubelte bei der Futsal-Kreismeisterschaft 2018.

Sandkrug - Drei Tage, zwei Hallen, 30 Mannschaften, fünf Vorrunden- sowie zwei Zwischenrundengruppen und am Ende ein Sieger - das sind die Eckdaten für die Futsal-Kreismeisterschaft, die an diesem Freitag um 19 Uhr im Sportkomplex an der Schultredde in Sandkrug beginnt.

„Der VfL Wildeshausen hat bei Hallenkreismeisterschaften ja eine gute Vorgeschichte. Diese Tradition wollen wir aufrechterhalten“, sagt Patrick Meyer. Wildeshausens Co-Trainer hat wie schon beim Freundschaftsturnier des SV Baris auch diesmal wieder das Sagen auf der VfL-Bank, während Chefcoach Marcel Bragula das Geschehen von der Tribüne aus verfolgen wird.

Als Bezirksliga-Spitzenreiter sind die Krandel-Kicker in Vorrundengruppe A mit den Kreisligisten TV Munderloh, Ahlhorner SV und TV Falkenburg sowie Borussia Delmenhorst (1. Kreisklasse) und Ausrichter TSG Hatten-Sandkrug (3. Kreisklasse) natürlich Favorit. „Und diese Rolle nehmen wir auch an“, betont Meyer: „Wir wollen die Gruppe gewinnen, und dann gucken wir mal, was kommt.“

Im Vergleich zum Baris-Turnier, das der VfL als Dritter beendete, sind diesmal in Thorben Schütte und Robin Ramke noch zwei weitere starke Hallenspieler dabei. „Vor allem mit Robins Technik und Wendigkeit haben wir noch ein echtes Futsal-Ass im Ärmel“, sagt Meyer.

Als ausgewiesene Futsal-Experten galten auch die Akteure des Harpstedter TB. Die Crew von Trainer Jörg Peuker wurde im Jahr 2017, als die Teilnahme noch freiwillig war, Kreismeister und Dritter bei der Niedersachsenmeisterschaft. „Inzwischen haben sich auch die anderen Mannschaften akklimatisiert“, meint der HTB-Coach. Trotzdem hat er mindestens das Erreichen der Zwischenrunde als Ziel ausgegeben: „Alles andere ist Zubrot.“

Um am dritten Turniertag dabei zu sein, muss der Kreisliga-Dritte einen der ersten beiden Plätze in Vorrundengruppe B belegen. Am Vorjahresfinalisten, dem Oberligisten SV Atlas, dürfte kein Weg vorbeiführen. Harpstedts Hauptkonkurrent sollte somit Kreisligist TV Dötlingen sein. Der Kreisliga-Vorletzte RW Hürriyet, der SV GW Kleinenkneten (2. Kreisklasse) und der SV Rethorn (3. Kreisklasse) haben lediglich Außenseiterchancen.

„Wir haben eine ganz nette Gruppe erwischt. Aber auch die Mannschaften aus der Kreisklasse bringen in der Halle gute Mannschaften aufs Feld“, warnt Markus Welz. „Was am Ende herausspringt, ist erstmal egal. Hauptsache, es verletzt sich keiner. Aber wenn man auf dem Platz steht, will man natürlich auch gewinnen“, sagt Dötlingens Trainer.

Dass mit ihnen unterm Hallendach zu rechnen ist, haben auch die Beckeln Fountains (Gruppe C) und der TSV Ippener (Gruppe D) in dieser Saison bereits bewiesen. Das Duo aus der 2. Kreisklasse hatte sich nicht nur bei der Qualirunde in Ganderkesee durchgesetzt, sondern düpierte beim Harpstedter Budenzauber auch unlängst die Samtgemeinde-Konkurrenz: Beckeln wurde Erster, Ippener Zweiter. „Diesen Schwung wollen wir mitnehmen. Mal sehen, ob wir auch bei der Kreismeisterschaft überraschen können“, sagte Fountains-Keeper Till Gralheer nach dem Turniersieg.

Titelverteidiger in Sandkrug ist der SV Tur Abdin. Die Vorrundengruppe E hält für das Team des neuen Trainers Edgar Kary gleich zum Auftakt ein brisantes Derby gegen den Delmenhorster Stadt- und Bezirksliga-Rivalen SV Baris bereit. 

mar

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