„Negative Krönung einer verkorksten Hinrunde“ 

VfL Wildeshausen verliert Kellerduell in Essen

Guido Grützmacher

Wildeshausen - Unbefriedigendes Ende einer insgesamt äußerst unbefriedigenden Hinrunde: Im letzten Spiel des Jahres setzte der VfL Wildeshausen das Kellerduell beim BV Essen mit 5:9 in den Sand und überwintert in der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren so auf einem Abstiegsplatz.

Entsprechend desillusioniert klang VfL-Urgestein Helmut Rang nach dem neuerlichen Rückschlag: „Wir sind natürlich überhaupt nicht zufrieden. Das war die negative Krönung einer verkorksten Hinrunde.“

Dabei hätten die Kreisstädter den BVE bereits mit einem Remis auf Distanz gehalten. Aber zwei Dinge sprachen dagegen: Zum einen fiel Wildeshausens Fünfsatzbilanz mit nur 2:5 Siegen einfach zu schwach aus. Zum anderen gingen am Anfang alle drei Doppel über die Hunte. „Da haben wir uns verzockt“, räumte Rang ein: „An der Doppel-Performance müssen wir dringend arbeiten und uns für die Rückserie etwas einfallen lassen.“

Aber selbst der 0:3-Doppelschock entmutigte die Gäste nicht komplett. Da Michael Rüdebusch trotz des 0:2-Satzrückstands noch Essens Spitzenspieler Manfred Garwels „breakte“ und anschließend Guido Grützmacher, Carsten Scherf sowie Helmut Rang für den VfL punkteten, sah es beim Zwischenstand von 4:3 wieder bedeutend rosiger aus. Zumal Youngster Fabian Rang gegen Bernard Tegeler bereits mit 2:0 Sätzen führte und so Essen einen weiteren Tiefschlag verpassen konnte. Was er jedoch nicht tat, sondern noch knapp mit 2:3 den Kürzeren zog.

Zweifelsohne ein Knackpunkt. Denn so witterten die Hausherren ihre Chance – und nutzten diese auch in nervenstarker Manier. Zwar rang Grützmacher im Spitzeneinzel Manfred Garwels in fünf engen Durchgängen nieder, aber nach glatten VfL-Schlappen von Martin Hakemann und Rüdebusch kam es beim Stand von 6:5 für Essen so richtig dicke für Wildeshausen. Erst scheiterte Routinier Rang mit 2:3 an Ludger Engelmann, dann musste Scherf trotz einer 2:0-Satzführung hauchdünn gegen Matthias Garwels passen, ehe das 9:11 im Entscheidungssatz von Gästekapitän Hakemann gegen Tegeler dem VfL endgültig das Licht zum 5:9 ausknipste. Aber entschieden ist im Kampf um den Klassenerhalt laut Helmut Rang „noch gar nichts. Allerdings haben wir nicht die beste Ausgangslage. Wir brauchen jetzt eine optimale Rückrunde.“ 

drö

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