VfL Wildeshausen II unterliegt Tabellennachbarn

Kernebeck eine Klasse für sich

+
Vergeblich gestreckt: Wildeshausens Mike Hendrich (r.) verlor zum Auftakt ins Punktspiel-Jahr beide Partien mit seinen Bezirksliga-Volleyballern.

Wildeshausen - Am ersten Spieltag des neuen Jahres hatten es die Bezirksliga-Volleyballer des VfL Wildeshausen II gleich mit zwei ganz schweren Brocken zu tun. Während Wildeshausen bis dato den dritten Tabellenplatz belegte, kamen in Gestalt des TV Baden III und der VSG Aschen-Drebber gleich beide direkte Tabellennachbarn in die Huntestadt – und gegen beide Konkurrenten gingen Mannschaftsführer Carsten Kloster & Co. leer aus.

VfL Wildeshausen II – TV Baden III 2:3 (25:19, 18:25, 25:20, 20:25, 11:15): Die Gastgeber mussten auf ihren Hauptangreifer Andreas Fortmann und Mittelblocker Bernd Fortmann verzichten. „Leider haben auch viele unserer in die Jahre gekommenen Spieler mehr und mehr gesundheitliche Probleme, so dass wir froh sein können, dass wir zumindest mit sechs Leuten auflaufen konnten“, schilderte Kapitän Kloster. Zur Verstärkung war wieder Philipp Ahlers aus dem Jugendteam dabei.

Im ersten Spiel gegen Baden stand in Werner Kernebeck ein alter Bekannter im Team der Gäste. „Kernebeck hat bis vor einigen Jahren bei den Wildeshauser Herren in der Oberliga gespielt. Mit seiner Erfahrung gelingt es ihm immer wieder, sein Team zu motivieren“, berichtete Kloster. Im ersten Satz traten die Badener mit einer Mischung aus „alten Hasen“ und jungen Talenten an. Schnell gelang es den Gastgebern, eine Vier-Punkte-Führung herauszuspielen. Ende des Durchgangs wechselte sich Kernebeck dann selbst ein. Diese Veränderung kam aber zu spät – der VfL gewann den Satz mit 25:19.

Im zweiten Durchgang überzeugte Kernebeck vor allem in der Annahme, so dass der Wildeshauser Angriff Schwierigkeiten hatte, den Ball zu Boden zu bringen. Die Folge war der Satzausgleich. Zwar legten die Wildeshauser danach wieder vor, doch Baden erzwang den Tiebreak.

Hier war die Sache beim Stand von 9:2 für den VfL eigentlich schon in trockenen Tüchern – eigentlich! Denn nun schlug die Stunde Werner Kernebecks: Mit gezielten Aufschlägen setzte er seine ehemaligen Vereinskollegen dermaßen unter Druck, dass Steller Mike Hendrich kein variables Zuspiel gelang. Der Badener Block ließ kaum noch etwas durch. Und wenn doch mal ein Angriffsschlag vorbei kam, war es immer wieder Kernebeck, der noch eine Hand an den Ball bekam.

VfL Wildeshausen – VSG Aschen-Drebber 0:3 (20:25, 21:25, 22:25): „Besonders ärgerlich ist die Tatsache, dass wir in allen drei Sätzen den Anfang verpennt haben“, schimpfte Kloster über die vergebenen Chancen. Der Gegner aus dem Kreis Diepholz erspielte sich jeweils zum Anfang der Sätze einen respektablen Vorsprung von sechs bis acht Punkten. Zwar kamen die Wildeshauser anschließend heran, doch immer konnte sich die VSG durch eine Auszeit wieder fangen. Im dritten Durchgang beim Stand von 22:24 gab es dann auch noch eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters: Beim Matchball ignorierte der Referee, dass die Gäste das Spielgerät geworfen hatten. „Den hätte ich mir sogar selbst nicht gegeben“, meinte der VSG-Angreifer, dem der Fehler unterlaufen war. Doch es half nichts: Am Ende stand für den VfL die zweite Niederlage des Tages.

VfL Wildeshausen II: Christian Nowarra, Mike Hendrich, Johannes Schütte, Christoph Hülsmann, Carsten Kloster, Horst Buchtmann, Helge Mildes, Philipp Ahlers, Sven Rauschenberger.

Deutschland besiegt Weißrussland - die Bilder

Deutschland besiegt Weißrussland - die Bilder

DHB-Auswahl wahrt weiße Weste - 31:25 gegen Weißrussland

DHB-Auswahl wahrt weiße Weste - 31:25 gegen Weißrussland

Werder-Training am Mittwoch

Werder-Training am Mittwoch

Textilien im Rausch der Individualisierung

Textilien im Rausch der Individualisierung

Meistgelesene Artikel

„Futsal tut nicht weh“

„Futsal tut nicht weh“

Meiners-Crew hofft auf lautstarke Fanunterstützung

Meiners-Crew hofft auf lautstarke Fanunterstützung

Titel durchkreuzt Peukers Pläne

Titel durchkreuzt Peukers Pläne

„Hardy“ Dasenbrock gibt beim 33:34 ein starkes Comeback

„Hardy“ Dasenbrock gibt beim 33:34 ein starkes Comeback

Kommentare