VfL Wildeshausen überwintert auf Abstiegsplatz

Rüdebusch will die Hinrunde schleunigst abhaken

+
VfL-Ersatzspieler Thomas Mauczik (Bild) hatte Pech bei seiner Fünfsatzniederlage gegen Andreas Schütte.

Wildeshausen - Eine schöne und entspannte Adventszeit sieht definitiv anders aus: Nach dem deutlichen 3:9 beim Tabellendritten SV Olympia Laxten zum Hinrundenabschluss überwintert der VfL Wildeshausen in der Tischtennis-Bezirksoberliga mit absoluter Sicherheit auf einem Abstiegsplatz. Wahrscheinlich als Vorletzter, im schlimmsten Fall sogar als Schlusslicht.

Was zweifelsohne zu verhindern gewesen wäre, aber die Huntestädter ließen nach gutem Start einfach zu viele Zähler liegen. Wie etwa beim 8:8 gegen den BV Essen, beim 6:9 in Emslage oder dem noch unglücklicheren 7:9 beim SV Quitt Ankum. Keine Frage, anstatt 5:13 hätten für Wildeshausen auch problemlos 8:10 Zähler zu Buche stehen können. Laut VfL-Leistungsträger Michael Rüdebusch wollen er und seine Mitstreiter jetzt „schleunigst die Hinrunde abhaken. Es ist weiterhin noch alles möglich.“

Zumal der letzte Auftritt des Jahres durchaus als Mutmacher taugt. Klar, Laxtens Sieg war verdient. Aber selbst ohne wertvolle Stützen wie Kai Beecken, Carsten Scherf und Frank Schröder zogen sich die Gäste äußerst achtbar aus der Affäre. So erkämpften Guido Grützmacher/Helmut Rang und Martin Hakemann/Thomas Mauczik nach der Doppelrunde eine 2:1-Führung, und auch im Einzel hielt Wildeshausen gut dagegen.

Allerdings standen Aufwand und Ertrag zum Leidwesen des VfL in keinem besonders günstigen Verhältnis. So scheiterte Helmut Rang hauchzart an Laxtens Nummer eins Marius Varel. Rüdebusch musste gegen Julian Brand ebenfalls erst im fünften Durchgang passen, und auch Ersatzspieler Mauczik unterlag gegen Andreas Schütte nur knapp mit 2:3.

Demgegenüber stand lediglich der Fünfsatztriumph von Grützmacher im Spitzeneinzel über Varel, so dass den Huntestädtern wie so oft im entscheidenden Moment das letzte Quäntchen Glück fehlte. Was im neuen Jahr jedoch nicht so bleiben muss. Aus VfL-Sicht gibt es genügend Gründe, um positiv in die Zukunft zu schauen. So kommt Spitzenspieler Grützmacher nach längerer Verletzungspause immer besser in Form und dürfte in der Rückrunde nur sehr schwer zu bezwingen sein. Sicherlich ein Faustpfand im Abstiegskampf.

Auch die Leistungen von Rüdebusch (9:7 Siege in der „Mitte“) und Neuzugang Frank Schröder (6:5 Erfolge an Position sechs) sollten Mut machen. Zudem könnte im Idealfall Beecken in den Partien gegen die direkte Konkurrenz zur Verfügung stehen und so Wildeshausens Qualität in den „Sechs-Punkte-Spielen“ deutlich erhöhen.

Nur ein Manko sollten die Huntestädter bis zum Rückrundenstart besser beheben: Die 12:17-Doppelbilanz stellt kein Pfund dar, mit dem sich im Abstiegskampf wuchern lässt. Entweder findet insbesondere das einstige Paradedoppel Rang/Scherf zu alter Stärke zurück oder die Wildeshauser sollten über eine Umstellung nachdenken. Aber dafür hat der VfL in der Winterpause ja genügend Zeit. 

drö

Das könnte Sie auch interessieren

Weihnachtsmarkt in Eitzendorf

Weihnachtsmarkt in Eitzendorf

Nikolausmarkt in Bücken

Nikolausmarkt in Bücken

Weihnachtsmarkt am Sudweyher Bahnhof

Weihnachtsmarkt am Sudweyher Bahnhof

Weihnachten auf Rittergut Falkenhardt

Weihnachten auf Rittergut Falkenhardt

Meistgelesene Artikel

Handball: Steinberg-Sieben bricht nach dem 17:17 ein

Handball: Steinberg-Sieben bricht nach dem 17:17 ein

Andreas Hellbusch lässt TTG vom Gesamtsieg träumen

Andreas Hellbusch lässt TTG vom Gesamtsieg träumen

Tim Lemke riskiert einen Ball-Wechsel

Tim Lemke riskiert einen Ball-Wechsel

Löwensen ackert vergeblich

Löwensen ackert vergeblich

Kommentare