Schneider bringt Spitzenreiter in Obenstrohe auf Kurs 

Wildeshausen dem Titel ganz nah

Passend gemacht! Lukas Schneider traf per Freistoß zum Wildeshauser 1:0 in Obenstrohe. Am Ende setzte sich der Spitzenreiter im Gipfel beim Bezirksliga-Zweiten mit 2:0 durch.

Obenstrohe – Souveräner geht es kaum! Bezirksliga-Spitzenreiter VfL Wildeshausen feierte Sonntag beim Tabellenzweiten TuS Obenstrohe einen 2:0 (0:0)-Erfolg, liegt nun satte elf Punkte vor dem Verfolger aus dem Vareler Stadtteil und könnte schon am Dienstagabend die Meisterschaft bejubeln, wenn Obenstrohe beim Tabellenvierten BW Bümmerstede nicht gewinnt. Diese Partie interessierte VfL-Trainer Marcel Bragula Sonntag allerdings weniger. Vielmehr freute er sich über den eigenen „hochverdienten Sieg ohne Gegentreffer und wieder mal ohne Gelbe Karte – das lasse ich mal so unkommentiert stehen.“ Deutlicher wurde er hingenen angesichts der letzten Eventualitäten, die seiner Mannschaft vier Spieltage vor Schluss noch auf dem Weg zur Meisterschaft und dem damit verbundenen Landesliga-Aufstieg im Wege stehen: „Wenn wir uns das jetzt noch nehmen lassen, gehören wir über Pfingsten alle eingesperrt!“

Wahrscheinlicher ist jedoch, dass er mit seinem Team dann während der Gildefest-Woche auf die Rückkehr in die sechste Liga anstößt. Denn sollten die Wildeshauser diese Form konservieren, fällt es der Konkurrenz schwer, ihr überhaupt noch irgendeinen Punkt abzuknöpfen. Einzig am Torabschluss hatte Bragula Sonntag etwas zu mäkeln: „Wir hätten schon in der ersten Halbzeit 2:0 führen müssen.“

Stattdessen ging es mit einem 0:0 in die Kabinen, weil Lennart Feldhus nach Flanke von Alexander Kupka knapp über den Querbalken köpfte (7.) und Obenstrohes Schlussmann Tim Stahl eine Doppel-Chance von Michael Eberle und Sascha Görke mit zwei Glanzparaden entschärfte (22.). Dabei zog sich der Keeper jedoch einen offenen Fingerbruch zu und musste ausgewechselt werden. „Der hat bis dahin das Spiel seines Lebens gemacht – das ist bitter“, bedauerte Bragula, der aber auch Ersatztorwart Philipp Zuchgan lobte. Unter anderem entschärfte der einen Feldhus-Kopfball auf der Linie (32.). Kurz vor der Pause zielten noch Görke (zusammen mit Kupka überzeugend in der Doppel-Sechs) und der starke Rechtsverteidiger Christoph Stolle knapp vorbei.

In der Pause wechselte TuS-Coach Rainer Kocks vom 3-5-2 auf ein 4-1-4-1-System, um Wildeshausens brandgefährliche Außenspieler Michael Eberle und Robin Ramke in den Griff zu bekommen. Das funktionierte – und vier Minuten nach Wiederanpfiff hatte Obenstrohe das 1:0 auf dem Fuß. Doch VfL-Torhüter Sebastian Pundsack behielt im direkten Duell gegen Jannis Theesfeld die Nerven und klärte. Kurz darauf hatte Feldhus mit seiner dritten Kopfball-Chance Pech – doch bei der nächsten Gelegenheit jubelten die VfL-Fans: Lukas Schneider schoss einen 18-Meter-Freistoß derart platziert, dass die Kugel unten am Innenpfosten einschlug und hinter die Linie flog – 1:0 für Wildeshausen (57.) ! Dabei blieb es bis zur Schlussminute, ehe Ramke eine Ablage mit der Brust des gerade erst eingewechselten René Tramitzke zum 2:0 nutzte. „Das Ergebnis geht in Ordnung“, fand Bragula: „Es hätte aber auch 5:1 für uns ausgehen können.“ 

ck

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