VfL Wildeshausen startet mit 4:2 über FC Rastede in die Bezirksliga-Saison

Um keine Antwort verlegen: Tramitzke tütet Dreier ein

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Alles klar: VfL-Coach Marcel Bragula (l.) und Co-Trainer Marco Elia (r.) freuen sich mit Torjäger Rene Tramitzke über dessen Treffer zum 4:2-Endstand.

Wildeshausen - Von Sven Marquart. Der VfL Wildeshausen hat zum Bezirksliga-Start gleich ein fußballerisches Achtungszeichen gesetzt und den FC Rastede mit 4:2 (2:1) bezwungen. „Abgesehen vom Ergebnis ist alles super – allerdings darfst du in so einem Spiel niemals zwei Gegentore bekommen“, sagte Marcel Bragula. Der VfL-Trainer hatte ein Chancenverhältnis von 14:1 notiert und hätte deswegen ein 5:0 oder 6:0 für angemessen gehalten.

Trotz der Hitze schlug seine Crew ein hohes Tempo an und zeigte teilweise ansehnliche Kombinationen. „Kompliment an die Mannschaft“, meinte Bragula und zollte seinen beiden Außenverteidigern Jannik Wallner (rechts) und Tobias Düser (links) sowie dem zweifachen Torschützen Maximilian Seidel ein Sonderlob. Seidel hatte nach Vorarbeit von Sascha Görke mit einem platzierten Schuss auch den ersten Wildeshauser Saisontreffer erzielt – 1:0 (14.).

Anschließend hätte Jan Lehmkuhl erhöhen können. Der Mittelfeldspieler spitzelte den Ball aus fast unmöglichem Winkel aufs Tor, doch das Spielgerät tanzte auf der Linie, bis die Ammerländer klären konnten (19.). Doppeltes Pech: Lehmkuhl verletzte sich in dieser Szene am Sprunggelenk, versuchte es nach längerer Behandlungspause zwar noch mal, musste dann aber ausgewechselt werden (39.). „Die Mannschaft hat Jans Ausfall gut verkraftet. Überhaupt hat sie immer die richtige Antwort parat gehabt“, erklärte Marcel Bragula. So auch im Anschluss an das 1:1 durch Fokko Kramer (28.): Nach einem Rasteder Eckstoß startete Maximilian Seidel an der Mittellinie durch und erzielte mit etwas Glück die erneute Führung – 2:1 (34.).

Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel erhöhte Kai Schmale auf 3:1 (50.). Sein letztes Bezirksliga-Tor hatte der Angreifer nach eigener Schätzung vor etwa drei Jahren erzielt, ehe ihn immer wieder Verletzungen ausbremsten. „Es ist schön, mit dieser geilen Truppe zusammenzuspielen“, freute sich Schmale.

Die Gastgeber hatten die Partie sicher im Griff – bis sie Schiedsrichter Jannik Weinkauf (VfL Oldenburg) mit einem umstrittenen Elfmeterpfiff wieder spannend machte: VfL-Keeper Sebastian Pundsack habe „schulmäßig“ vor Tobias Büsing geklärt, ärgerte sich Marcel Bragula: „Da fällt mir alles aus dem Gesicht!“ Maik Ebeling ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte sicher zum 2:3 (73.). Doch der eingewechselte Rene Tramitzke tütete mit seinem Treffer zum 4:2 endgültig den Dreier ein (82.).

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