SC Wildeshausen spielt beim 57:66 in Bad Laer das schlechteste Viertel der Saison

Möller versteht die Basketball-Welt nicht mehr

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Rudi Finke (l.) war noch der beste Wildeshauser.

Wildeshausen - Die Basis für die anschließende Mannschaftsfahrt hätte besser sein können. Doch auch von der 57:66 (30:29)-Niederlage beim SV Bad Laer ließen sich die Bezirksliga-Basketballer des SC Wildeshausen den Spaß nicht verderben.

Nach einem Essen im Alten Amtshaus fuhren die Korbjäger mit dem Zug nach Quakenbrück, um Alexander Grote mit dem SC Rasta Vechta in der 2. Regionalliga gegen den TSV Quakenbrück im Einsatz zu sehen. Und ihr ehemaliger Mitspieler enttäuschte die Wildeshauser nicht: Beim 98:89-Erfolg der Gäste war Grote mit 38 Punkten und neun verwandelten Dreiern bei zwölf Versuchen der überragende Mann. Dafür durfte er sich beim folgenden Kohlessen von seinen alten Teamkollegen gebührend feiern lassen.

Tags zuvor hatten die Wildeshauser in Bad Laer selbst keinen Grund zu feiern. „Ich denke, das war mit das schlechteste Viertel, das wir in dieser Saison abgeliefert haben“, sagte Point Guard Borchert Finke nach dem Spiel und sprach damit den dritten Abschnitt (8:19) an. Auch Manuel Möller verstand die Basketball-Welt nicht mehr: „Wie kann man in der Vorwoche den TuS Bramsche II so dominieren und jetzt gegen Bad Laer verlieren?“

Zum Auftakt war noch alles in Ordnung. Nach dem 4:10 (5.) verkürzten die Wildeshauser auf 9:10 (6.). Richtig weh tat ihnen dann ein Dreier der Hausherren mit der Schlusssirene des ersten Viertels zum 15:19. Die Gäste starteten stark in den zweiten Abschnitt, glichen aus und spielten sich eine 23:19-Führung heraus. „Leider konnten wir in dieser Situation nicht davonziehen – dann geht das Spiel anders aus“, war Christian Wendeln überzeugt.

„Im dritten Viertel haben wir dann so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann“, ärgerte sich Captain André Pavel: „Schlechte Wurfauswahl, schlechte Trefferquote und schlechte Defense – dann ist es klar, dass der Gegner davonzieht.“ Vor dem Schlussviertel führte Bad Laer mit 48:38.

In den verbleibenden zehn Minuten versuchten die Wildeshauser noch einmal alles, spielten in den entscheidenden Szenen aber nicht clever genug. Außerdem wollte der Ball einfach nicht durch die Reuse. „Allein Marc Weber hätte sechs Punkte machen müssen, der Ball rollte jedoch immer wieder heraus“, berichtete Teammanager Gerrit Finke.

mar

SC Wildeshausen: Edward Brouwer (n.e.), Borchert Finke (8), Gerrit Finke (n.e.), Rudi Finke (15), Tim Hoffmann (2), Nick Labitzke (10), Manuel Möller (15), André Pavel (6), Marc Weber (1), Christian Wendeln.

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