VfL Wildeshausen tut sich gegen äußerst defensiven FC RW Sande lange schwer

Gebhardt-Bauer trifft in allerletzter Minute – 1:0

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Immer mit vollem Einsatz: VfL-Verteidiger Kai Meyer.

Wildeshausen - Die Nerven von Marcel Bragula und Marco Elia wurden gestern Nachmittag auf eine harte Probe gestellt. Das Trainerteam des Fußball-Bezirksligisten VfL Wildeshausen musste sich bis zur 90. Minute gedulden, ehe der kurz zuvor eingewechselte Majues Gebhardt-Bauer beim FC RW Sande das erlösende 1:0 erzielte.

„Der Sieg ist verdient, keine Frage. Aber wir hatten uns das schon ein wenig anders vorgestellt und uns einen entspannteren Nachmittag gewünscht“, bekannte Chefcoach Bragula nach dem Abpfiff.

Zuvor hatte sich seine Mannschaft das Leben lange Zeit selbst schwer gemacht. „Wir haben uns ein bisschen dusselig angestellt“, musste Bragula zugeben. Anstatt das Spiel gegen den extrem tief stehenden Aufsteiger in die Breite zu ziehen und mit Seitenwechseln zu verlagern, verzettelte sich der Tabellenzweite immer wieder in Eins-gegen-eins-Situationen. „Wir wollten mit dem Kopf durch die Wand“, monierte Bragula.

Sein Kollege Lars Poedtke hatte eine Fünferkette und drei Sechser aufgeboten. Vorne lauerten die schnellen Dennis Rehbein und Gerrit Schökel auf Konter. Die Wildeshauser hatten gefühlt 85 Prozent Ballbesitz und kamen durch Maximilian Seidel (15./35.), Sascha Görke (20.) und Kai Schmale (30.) zu guten Chancen. Trotzdem ging es torlos in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel schwanden bei den Gastgebern zusehends die Kräfte, und das Spiel lief fast nur noch in Richtung von FC-Keeper Oliver Gerdes. Doch die Krandel-Kicker wussten aus ihrer Überlegenheit kein Kapital zu schlagen. Außerdem verweigerte ihnen Schiedsrichter Felix John (TuS Petersfehn) zwei Mal einen Strafstoß, als ein Freistoß von Storven Bockhorn im Sechzehner mit der Hand gestoppt und Sascha Görke elfmeterreif gefoult worden war. Stattdessen boten sich Dennis Rehbein und Gerrit Schökel zwei riesige Kontergelegenheiten. „Das hätte das 1:0 für Sande sein müssen“, pustete Bragula durch.

Doch dann fuhren die Gäste doch noch die Ernte ein: Storven Bockhorn verlagerte das Spiel auf den linken Flügel. Dort tankte sich Janek Jacobs durch, und Majues Gebhardt-Bauer musste nur noch den Fuß hinhalten – 1:0 (90.).

„Kompliment an die Jungs! Sie haben nie an sich gezweifelt, waren bis zum Ende motiviert und haben sich letztlich belohnt“, freute sich Marcel Bragula. Ein Sonderlob zollte er diesmal Verteidiger Kai Meyer: Der 30-Jährige überzeugte durch „unfassbare Dynamik“ und gewann zahlreiche Zweikämpfe.

mar

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