VfL Wildeshausen schließt Hinrunde als Dritter ab und bleibt in Lauerstellung

„Noch ist alles möglich“

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Carsten Scherf kassierte zum Hinrundenabschluss seine erste Einzelniederlage.

Wildeshausen - Bittere Pille für die Herren des VfL Wildeshausen in der Tischtennis-Bezirksliga: Mit 2:4 zog die Wittekind-Crew beim Klassenprimus SV Höltinghausen den Kürzeren und rutschte nach der zweiten Pleite in Folge zum Hinrundenabschluss auf Rang drei ab.

Von einer verpatzten Hinrunde wollte Wildeshausens Nummer vier Michael Rüdebusch allerdings nichts wissen: „Als Tabellendritter sind wir weiterhin in Lauerstellung. Die Rückrunde wird spannend. Noch ist alles möglich.“

In der Tat kann der VfL trotz der beiden Niederlagen auf eine insgesamt gelungene Hinserie zurückblicken. Zumal das 4:9 in Höltinghausen eindeutig nicht den wahren Spielverlauf widerspiegelt. Denn: Beim Stand von 1:1 scheiterten nacheinander Rang/Scherf und Helmut Rang hauchdünn im Entscheidungssatz. „Das war eigentlich schon der Knackpunkt des Spiels. Gehen die beiden Partien an uns, dann gewinnen wir wahrscheinlich das Match. Aber so mussten wir von Beginn an einem Rückstand hinterherlaufen“, seufzte Rüdebusch.

Und Höltinghausens Vorsprung wuchs sogar noch an, da Guido Grützmacher gegen Matthias Tapken absolut kein Land sah. Noch gaben sich die Gäste jedoch nicht geschlagen: Die „Mitte“ ging an das bärenstarke VfL-Duo Rüdebusch/Carsten Scherf, und nach einer Fünf-Satz-Pleite von Thomas Gediga gegen Mathis Zurhake sorgte Martin Hakemann durch einen Drei-Satz-Triumph über Christian Tapken für den erneuten Anschluss zum 4:5-Halbzeitstand.

Folglich lag für die Gäste mindestens ein Teilerfolg unverändert im Bereich des Möglichen. Nach zwei Schlappen im oberen Paarkreuz dann allerdings nicht mehr. Nun waren Scherf und Rüdebusch praktisch schon zum Siegen verdammt, um Wildeshausen im Spiel zu halten. Diesem Druck konnte das VfL-Gespann am Ende aber nicht standhalten. Erst kassierte Scherf durch ein 10:12 im fünften Satz gegen Martin Meckelnborg seine erste Hinrundenschlappe, dann scheiterte Rüdebusch ebenfalls in fünf Durchgängen an Nico Jost zum deutlich zu hoch ausgefallenen 4:9-Endstand.

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