VfL Wildeshausen reist zum Spitzenspiel gegen den Heidmühler FC / „Eine Herausforderung“

Fällt Seidel aus, steht Tramitzke bereit

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Rene Tramitzke

Wildeshausen - Das Selbstvertrauen ist groß bei den Bezirksliga-Fußballern des VfL Wildeshausen. Sechs Punkte, acht Treffer und kein Gegentor – so die mehr als achtbare Bilanz des Teams allein aus den vergangenen beiden Spielen. Kein Grund aber, um überheblich zu werden, warnt Trainer Marcel Bragula vor der Partie gegen den starken Heidmühler FC (Sonntag, 15 Uhr).

„Das wird eine echte Herausforderung, und in unserer Situation dürfen wir eigentlich keinen Punkt mehr abgeben“, verweist der Coach auf die Tabelle, wo seine Mannschaft als Zweiter bei einem Spiel weniger fünf Punkte hinter dem SV Atlas rangiert.

„Wir müssen das zeigen, was uns stark gemacht hat“, fordert Bragula. Und dazu zähle in erster Linie die gute Defensive. „Hinten haben wir uns deutlich stabilisiert“, merkt der Übungsleiter an. Aber auch im Sturm hat sich der VfL in den vergangenen Spielen äußerst treffsicher präsentiert.

Leicht wird die Aufgabe beim Heidmühler FC allerdings nicht, denn auch die Gastgeber können sich auf eine solide Verteidigungsreihe verlassen. „Ich habe die Mannschaft in Ahlhorn beobachtet. Dort haben sie die Räume mit einem 4:4:2-System sehr eng gemacht und kompakt gegen den Ball gearbeitet“, sagt Bragula. Seine Devise lautet daher: schnell spielen und offene Räume suchen.

Eine Aufgabe, für die der schnelle Maximilian Seidel prädestiniert gewesen wäre. Doch seine Verletzung im Spiel gegen Voslapp hat sich als Überdehnung des Muskel- und Sehnenapparats im Sprunggelenk herausgestellt. „Wir müssen abwarten. Die Chancen, dass er Sonntag auflaufen kann, sind gering. Aber es ist nicht komplett aussichtslos“, hat Bragula noch ein wenig Hoffnung. Als Ersatz käme mit Rene Tramitzke ein anderer Typ Spieler in Frage, der sich einen Startelfeinsatz „mehr als verdient“ habe.

Der Gastgeber muss auf jeden Fall auf Torjäger Jascha Meine verzichten, der im letzten Spiel die Rote Karte gesehen hatte. „Aber die bestehen ja nicht nur aus einem Spieler“, meint Bragula und verweist zum Beispiel auf Dardan Jashari oder Björn Boller, die beide schon höherklassig unterwegs waren und viel Qualität in die Mannschaft bringen.

lka

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