VfL Wildeshausen punktlos Letzter / Servet Zeyrek holt mit VfB Oldenburg den Turniersieg

Pundsack bester Keeper bei Rosier-Cup

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Rene Tramitzke

Wildeshausen - Keine Frage: Das Hallenturnier um den Rosier-Cup in Wiefelstede war stark besetzt. Dass Fußball-Landesligist VfL Wildeshausen im Feld mit Teams von der Bezirks- bis zur Regionalliga jedoch punktlos Letzter wurde, war schon eine herbe Enttäuschung. „Das war nicht unser bester Tag“, musste VfL-Coach Marco Elia eingestehen. Kleines Trostpflaster: VfL-Kapitän Sebastian Pundsack wurde als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet.

Die Krandel-Kicker mussten ohne ihre Hallenspezialisten Janek Jacobs und Sascha Görke auskommen. Zudem verletzte sich Maximilian Seidel bereits in der ersten Partie gegen den VfB Oldenburg am Schienbein. Die vom Wildeshauser Servet Zeyrek betreuten Blauen waren mit einem Mix aus Regionalliga- und Bezirksliga-Mannschaft ins Ammerland gereist und sicherten sich ohne Niederlage den Turniersieg. „Wir wollten Spaß haben und guten Fußball zeigen. Das ist uns gelungen. Ich denke schon, dass der Sieg verdient ist“, sagte Zeyrek.

Im Eröffnungsspiel nutzte seine Crew, die in Oguzhan Dalan und Ibrahim Temin (je fünf Treffer) auch die beiden besten Toschützen des Turniers stellte, die Wildeshauser Fehler eiskalt aus. Rene Tramitzke gelang lediglich das Ehrentor zum 1:3-Endstand.

Gegen den Bezirksligisten TuS Obenstrohe „waren wir die klar bessere Mannschaft“, fand Elia. Trotzdem setzte es eine 2:3-Niederlage (Tore: Lukas Schneider, Bastian Stuckenschmidt). Beim folgenden 0:1 gegen den sehr tief stehenden Bezirksligisten FC Rastede bekam der VfL überhaupt keinen Zugriff.

Zwar sorgte Rene Tramitzke gegen Ausrichter SV Eintracht Wiefelstede (Bezirksliga) für die 1:0-Führung, doch am Ende hieß es aus Wildeshauser Sicht 1:3. „Verdient! Wiefelstede hatte eine gute Spielanlage und kaum einen Zweikampf verloren“, meinte Elia. Beim abschließenden 0:1 gegen den VfL Oldenburg waren die Wildeshauser dem Oberligisten in puncto Technik und Schnelligkeit unterlegen.

„Auch wenn der Spaß im Vordergrund steht, muss man als Landesligist anders auftreten. Aber ich garantiere, dass das bei der Hallenkreismeisterschaft anders aussieht“, versprach Elia.

mar

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