VfL Wildeshausen ohne Sascha Görke und Jan Lehmkuhl beim TSV Abbehausen

„Unsere Mittelfeldzentrale ist fast lahmgelegt“

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VfL-Betreuer Thomas Kupka (l.) behandelt das linke Knie von Sascha Görke (r.). Maximilian Seidel (M.) schaut besorgt zu.

Wildeshausen - Thomas Kupka hatte am vergangenen Sonntag Hochkonjunktur: Selten war der Betreuer des Fußball-Bezirksligisten VfL Wildeshausen so oft im Einsatz wie beim 6:0-Erfolg über den FC RW Sande. Dabei ging der Tabellenvorletzte keinesfalls überhart zu Werke. Trotzdem musste Kupka immer wieder verletzte Spieler behandeln.

Unter anderem erwischte es Janek Jacobs, Alexander Kupka und Sascha Görke. Während sich die Oberschenkelblessuren von Jacobs und Kupka inzwischen als nicht so gravierend herausstellten, wird Görke das Auswärtsspiel beim TSV Abbehausen (Sonntag, 15 Uhr) wegen einer Knieverlerletzung verpassen. Dabei hatte der 24-Jährige nach seiner Auswechslung noch signalisiert, dass es nicht so schlimm sei.

Auch Jan Lehmkuhl, der schon gegen Sande wegen einer Bänderdehnung im Spruggelenk gefehlt hatte, muss in Abbehausen zusehen. „Damit ist unsere Mittelfeldzentrale fast lahmgelegt“, ächzt Marcel Bragula. Trotzdem: „Wir wollen unsere gute Ausgangsposition bewahren und die Tabellenführung verteidigen“, betont der VfL-Coach.

Doch die Crew seines Trainerkollegen Hans-Jürgen Immerthal ist vor dem ersehnten Meisterschaftsfinale gegen den SV Atlas noch mal ein echter Prüfstein: „Abbehausen ist mit Ahlhorn und Sande nicht zu vergleichen – das wird richtig schwer“, weiß Bragula, was auf sein Team zukommt. Zudem sind die Gastgeber richtig gut drauf, fuhren beim TV Esenshamm (3:1), gegen den TuS Obenstrohe (3:1) und beim Ahlhorner SV (5:1) zuletzt drei Siege in Folge ein. Besonders Torjäger Dominik Juhrs ist zurzeit „on fire“: Der 25-fache Saisontorschütze netzte gegen Esenshamm und Obenstrohe jeweils doppelt, in Ahlhorn sogar vier Mal. „Dominik Juhrs wirkt eher unscheinbar. Aber er ist spielstark und verfügt über eine gute Technik“, erläutert Bragula.

Gegen das robuste Team aus der Wesermarsch dürfte mitentscheidend werden, wie die Krandel-Kicker in die Zweikämpfe kommen. „Wir dürfen uns nicht den Schneid abkaufen lassen, müssen sehen, dass wir ins Pressing kommen und dann unsere technische Überlegenheit ausspielen“, fordert Bragula. Wer nach dem 8:0 gegen Ahlhorn und dem 6:0 gegen Sande auf ein weiteres Torfestival hofft, der dürfte enttäuscht werden: „Das wird kein Spektakel, das wird ein knappes Ding“, meint Bragula.

mar

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