Tischtennis-Bezirksoberligist gilt nach Relegation als erster Nachrücker

VfL Wildeshausen muss weiter zittern

Matchwinner: Frank Schröder machte das 9:5 gegen Cloppenburg perfekt. Foto: Westermann

Wildeshausen – Der VfL Wildeshausen darf in der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren trotz einer eher suboptimal verlaufenen Relegation weiterhin auf den Klassenerhalt hoffen: Zwar mussten die Huntestädter nach dem 9:5 gegen den TTV Cloppenburg sowie der 4:9-Niederlage gegen SV Vorwärts Nordhorn hinter Nordhorn mit dem zweiten Relegationsplatz vorlieb nehmen, doch immerhin gilt Wildeshausen so als erster Nachrücker.

Und das könnte laut VfL-Spartenleiter Helmut Rang noch äußerst wichtig werden: „Natürlich hätten wir gerne schon in der Relegation alles klar gemacht, aber so schlecht sind unsere Chancen trotzdem nicht. Der SV Molbergen will wohl sein Team zurückziehen, so dass in der Bezirksoberliga wieder ein Platz frei wäre. Leider entscheidet sich das allerdings nicht mehr im Mai. Wir müssen also noch etwas zittern.“

VfL Wildeshausen – TTV Cloppenburg 9:5: Gegen den alten Rivalen aus Cloppenburg glückte den Hausherren ein vielversprechender 3:1-Start, doch anschließend verpasste das VfL-Duo Michael Rüdebusch/Helmut Rang die vorzeitige Entscheidung. Beide vergaben Matchbälle. Rüdebusch gegen Christoph Tapke-Jost, Routinier Rang beim hauchdünnen 2:3 gegen Andreas Kuhlen.

Aber noch war ja nichts verloren. Zwar konnte bis zum Stand von 4:5 nur Frank Schröder in die TTV-Phalanx einbrechen, doch im zweiten Durchgang überrollte Wildeshausen die Gäste im Stile einer Dampfwalze. Erst zeigte Guido Grützmacher im Spitzeneinzel Cloppenburgs Nummer eins Tapke-Jost klar die Grenzen auf, dann revanchierten sich nacheinander Rüdebusch und Rang für ihre Auftaktpatzer und erzwangen so den entscheidenden 7:5-Durchbruch. Sehr zur Freude von Helmut Rang: „Das war wichtig! Schon das erste Einzel gegen Kuhlen hätte ich nach einer 2:0-Satzführung eigentlich gewinnen müssen. Zum Glück hat es dafür dann gegen Frank Lunze gereicht.“ Und da es anschließend für Carsten Scherf sowie Matchwinner Schröder ebenfalls reichte, durfte sich Wildeshausen nach hartem Kampf über einen 9:5-Auftaktsieg freuen.

VfL Wildeshausen – SV Vorwärts Nordhorn 4:9: Da sich auch Nordhorn beim 9:5 gegen Cloppenburg keine Blöße gegeben hatte, hing nun alles vom „Endspiel“ zwischen Wildeshausen und den unbequem zu spielenden Gästen aus Nordhorn ab. Zunächst mit den besseren Karten für den VfL, der zwei Doppel für sich entscheiden konnte. Im Einzel bissen sich die Hausherren dann aber zunehmend die Zähne an den SV-Materialspielern aus. „Das Spielsystem von Nordhorn lag uns einfach nicht“, seufzte VfL-Urgestein Rang nachdem fünf Einzel am Stück über die Hunte gegangen waren. Selbst der Viersatz-Lichtblick von Youngster Fabian Rang, der Jens Hüsemann verdient abkanzelte, sorgte bei den Gastgebern nicht noch einmal für die zweite Luft.

Einem Viersatztriumph von Grützmacher im Spitzeneinzel über André Schramm standen anschließend Niederlagen von Rüdebusch und Rang senior gegenüber, so dass beim Stand von 4:8 nur noch Scherf Nordhorns Aufstiegszug stoppen konnte. Was dem Routinier gegen Wolfgang Kommessin angesichts einer 10:8-Führung im Entscheidungssatz sogar fast gelungen wäre, aber eben nur beinahe. Scherf ließ beide Matchbälle liegen, zog mit 11:13 den Kürzeren und besiegelte so Wildeshausens 4:9-Schicksal. „Ich hätte uns zwar noch eine Aufholjagd zugetraut, aber insgesamt war Nordhorn einen Tick besser. Die spielen künftig zurecht in der Bezirksoberliga. Wir indes hoffentlich auch. Auf die Bezirksliga hat bei uns echt niemand Lust“, erklärte Helmut Rang.  drö

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