SC Wildeshausen muss beim 89:81 gegen TuS Bersenbrück trotz 21-Punkte-Führung zittern

Haake in der Crunchtime zur Stelle

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Edward Brouwer wusste, beim wem er sich zu bedanken hatte: Wildeshausens Coach klatscht mit Michael Haake (Nummer 7) ab, der wichtige Punkte erzielte.

Wildeshausen - Durch ein schwer erkämpftes 89:81 (50:33) haben die Bezirksliga-Basketballer des SC Wildeshausen den TuS Bersenbrück vom dritten Tabellenplatz verdrängt. „Das war ein hartes Stück Arbeit, aber am Ende geht der Sieg absolut in Ordnung“, sagte Flügelspieler Marcel Pavel.

Lange sah es so aus, als sollten die Wildeshauser einen lockeren Erfolg einfahren. Bereits nach fünf Minuten hatten die Hausherren eine 14:4-Führung herausgespielt und konnten diesen Vorsprung bis zum Ende des ersten Viertels konservieren (23:12).

Auch im zweiten Durchgang waren die Gastgeber klar die bessere Mannschaft, versäumten es jedoch, ihr Polster zu vergrößern. „In dieser Phase haben wir Bersenbrück zu viele einfache Punkte machen lassen, ansonsten gehen wir mit einer 25-Punkte-Führung in die Halbzeit“, ärgerte sich Center Marc Weber. Stattdessen hieß es 50:33.

Auch nach Wiederbeginn verpassten es die Wildeshauser, ihrem Gegner den Knockout zu versetzen. Dabei sorgte Marcel Pavel gegen Ende des dritten Viertels mit zwei erfolgreichen Dreiern für das 71:50.

Ihr Versäumnis wurde den Huntestädtern im Schlussabschnitt fast noch zum Verhängnis. Allerdings hatte SC-Coach Edward Brouwer zu Viertelbeginn auch eine komplett andere Fünf aufs Feld geschickt. „Das mache ich im Normalfall nicht, meinte aber, es mir bei dem Spielstand erlauben zu können“, sagte Brouwer.

Doch mit dieser Annahme lag er offensichtlich falsch. Denn nach dem 75:55 (32.) bließ Bersenbrück zur Aufholjagd. Bereits eine Minute später hieß es nur noch 75:61. In der 35. Minute stand ein 78:68 auf der Anzeigetafel.

In der Crunchtime versenkte Michael Haake dann einen ganz wichtigen Dreier zum 82:72. Im Gegenzug mussten die Wildeshauser einen Dreier plus Bonusfreiwurf verkraften (82:76). Doch erneut war Haake zur Stelle, angelte sich einen Offensivrebound und traf zum 84:76 – die Entscheidung. Die verbleibenden zwei Minuten spielte die Brouwer-Crew routiniert herunter.

„Nach dem 63:73 beim TSV Osnabrück war das über gut 30 Minuten die Reaktion, die von der Mannschaft kommen musste“, sagte Teammanager Gerrit Finke.

SC Wildeshausen: Borchert Finke (19), Rudi Finke (4), Michael Haake (11), Tim Hoffmann, Nick Labitzke (18), André Pavel (4), Marcel Pavel (10), Pascal Pavel (11), Arne Tschöpe (10), Marc Weber (2).

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