Tischtennis-Bezirksoberligist unterliegt TV Dinklage trotz 4:2-Führung mit 4:9

VfL Wildeshausen kann seinen Auftakterfolg nicht vergolden

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VfL-Neuzugang Frank Schröder erkämpfte einen 4:2-Vorsprung.

Wildeshausen - Tischtennis-Bezirksoberligist VfL Wildeshausen hat es verpasst, den Auftakttriumph über die Spvg. Oldendorf II zu vergolden: Mit 4:9 scheiterten die Huntestädter am TV Dinklage, wurden laut ihrer Nummer zwei Michael Rüdebusch dabei allerdings etwas unter Wert geschlagen.

„Die Niederlage ist eindeutig zu hoch ausgefallen. Trotzdem sind wir mit unserem Saisonstart sehr zufrieden. Auf 2:2 Zähler hatten wir vorab zwar gehofft, aber nicht damit gerechnet.“

Wildeshausen liegt im Kampf um den Klassenerhalt eindeutig zwei Punkte über dem Soll, doch mit etwas Glück hätten es sogar vier sein können. Denn: Zunächst lief es für den VfL gegen Dinklage wie geschmiert.

Selbst ohne Spitzenspieler Helmut Rang und „Edeljoker“ Kai Beecken sah es anfangs richtig gut für die Hausherren aus. Zumal Carsten Scherf gesundheitlich angeschlagen in die Partie ging. Zwei Doppel blieben in der Hand der Hausherren, und auch der Einzelstart konnte sich sehen lassen. Zwar musste Rüdebusch knapp gegen Dinklages Nummer zwei Julian Nordiek passen, doch überraschend zwang Scherf TVD-Spitzenspieler Mika Patzelt nach einem Fünfsatzkraftakt zur erneuten VfL-Führung in die Knie.

Und es kam noch besser für Wildeshausen: Nach seinem unglücklichen Debüt gegen Oldendorf zog Neuzugang Frank Schöder gegen Hinrich Schulte alle Register und erkämpfte einen aussichtsreichen 4:2-Vorsprung. Doch nun hatte Dinklage den Ernst der Lage offenbar begriffen. Wesentlich bissiger zu Werke gehend, rissen die Gäste die nächsten drei Partien an sich und lagen zur „Halbzeit“ mit 5:4 in Front.

Geschlagen gab sich Wildeshausen aber noch lange nicht. Im Gegenteil: Die Kreisstädter kämpften aufopferungsvoll und verlangten Dinklage alles ab. Einziges Problem: Dem VfL fehlte das nötige Gück. Klar, die Niederlagen von Scherf (0:3 gegen Nordiek) und Martin Hakemann (0:3 gegen Schulte) gingen in Ordnung, aber dafür standen die Einzel von Rüdebusch sowie Schröder auf des Messers Schneide. Rüdebusch zog hauchdünn mit 10:12 im Entscheidungssatz gegen Patzelt den Kürzeren, und Schröder scheiterte ähnlich haarscharf an Nikolas Dettmer. „Kommen die beiden Spiele, dann ist beim Stand von 6:7 weiterhin alles drin“, seufzte Rüdebusch. Stattdessen hieß es 4:9.

Für Rüdebusch indes kein Grund, den Kopf hängen zu lassen: „Wir sind gut in die Saison reingekommen und können uns in den nächsten fünf Wochen in Ruhe auf den nächsten Gegner vorbereiten.“ drö

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