Gewinnt der Bezirksligist, ist der TV Jahn nicht mehr unter den Top fünf

VfL Wildeshausen kann Coach Gaden Lügen strafen

Mit einer engagierten Leistung wollen Liridon Stublla und Co. am Sonntag dem TV Jahn Delmenhorst „auf den Socken stehen“ – und den Gegner von Platz fünf verdrängen. ·
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Mit einer engagierten Leistung wollen Liridon Stublla und Co. am Sonntag dem TV Jahn Delmenhorst „auf den Socken stehen“ – und den Gegner von Platz fünf verdrängen. ·

Wildeshausen - Von Dennis SchottTrainer wissen sowieso alles besser. Doch im Fall von Jürgen Gaden, dem Coach des Fußball-Bezirksligisten VfL Wildeshausen, trifft dies durchaus zu. Zumindest, was den kommenden Gegner TV Jahn Delmenhorst betrifft. Vor der Saison nämlich hatte Gaden die Delmenhorster, die er selbst schon einige Jahre trainierte, unter die ersten Fünf einsortiert – obwohl das Team sehr jung ist. Und siehe da: Der TV Jahn nimmt vor dem Aufeinandertreffen am Sonntag (14 Uhr, Krandel-Stadion) den fünften Platz ein.

Bis dato jedenfalls. Denn das Team von Jürgen Gaden kann seinem Trainer Lügen strafen – wenn es denn gewinnt. Dann wäre der VfL Wildeshausen selbst unter den Top fünf der Liga und ließe den Kontrahenten hinter sich. Und nimmt man das Auftreten aus dem vergangenen Spiel gegen den Ahlhorner SV (3:3) zum Maßstab, dann sollte dieses Unterfangen auch möglich sein. „Wenn wir an die Leistung anschließen aus dem Ahlhorn-Spiel, vor allem an die ersten 20 Minuten, dann werden wir gegen Jahn bestehen“, meint Gaden.

Beim vergangenen Unentschieden überzeugte die Wildeshauser Elf vor allem in kämpferischer Hinsicht. Ein Mittel, das sich gegen spielerisch versierte Delmenhorster als probat erweisen könnte, zumal Gaden meint, dass „Jahn sich schwer tut, wenn man ihnen auf den Socken steht“. Aber die eigene spielerische Stärke deswegen hinten anzustellen, kommt für den Wildeshauser Coach nicht infrage. „Wir wollen Jahn erst gar nicht ins Spiel kommen lassen. Es geht darum, den Spielfluss zu unterbinden, Räume eng zu machen“, meint Gaden. Eine Spielweise, die eine fitte Mannschaft bedingt. Aber für Gaden stellt sich genau diese Frage: Wer ist fit? Zumindest bei Kai Schmale und Sascha Görke stellt sich diese Frage. Schmale befindet sich noch im Aufbautraining, und Görke plagt sich mit leichten Knieproblemen herum.

Und auch sportlich musste das Team in den vergangene Wochen einige Blessuren hinnehmen. Die gute Leistung gegen den Ahlhorner SV hin oder her – der VfL Wildeshausen ist seit nunmehr drei Spielen sieglos (zwei Niederlagen, ein Unentschieden). „Erfolg ist immer wichtig“, räumt Gaden – auch vor dem Hintergrund des ambitionierten Saisonziels „oberes Tabellendrittel“ – ein. „Aber zu hoch sollte man diese drei Spiele auch nicht bewerten“, sagt Gaden und gibt zu bedenken, „dass auch wir mit die jüngste Mannschaft in der Liga sind.“ Und wenn zwischenzeitlich Stabilisatoren wie Lennart Flege oder Kai Meyer ausfallen, dann fehle diesem Team eben die nötige Sicherheit, so Gaden. Und abgesehen davon sollte auch immer der Blick nach unten gewahrt bleiben. Zwar liegt der Tabellensiebte VfL Wildeshausen nach Punkten mit dem TV Jahn Delmenhorst gleich auf, doch beträgt der Vorsprung auf Platz zwölf lediglich drei Punkte. „Es ist alles sehr dicht beieinander“, weiß Jürgen Gaden.

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